Allgemeine Berichte | 12.10.2018

Gregor Hartmann und Silke Bomke stehen Rede und Antwort zum BGM-Prozess in der SGD Süd

„Neue Kommunikationskultur entsteht“

Silke Bomke.privat

Andernach. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd beschäftigt sich momentan intensiv mit der Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Einzelheiten erläutern Gregor Hartmann und Silke Bomke von der SGD Süd, die die BGM-Maßnahmen begleiten.

Wie wichtig schätzen Sie den BGM-Prozess für Ihre Einrichtung ein?

Der BGM-Prozess hat einen hohen Stellenwert in der SGD Süd, weil es letztendlich um die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit und das Wohlbefinden jedes einzelnen Beschäftigten geht. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, dass die SGD Süd ihre Aufgaben als Fachaufsichts- und Genehmigungsbehörde des Landes überhaupt erfüllen kann.

Wie laufen die Ideentreffen bei der SGD Süd?

Die Ideentreffen laufen sehr gut und werden von allen Beteiligten angenommen. Die anfänglichen Bedenken zum Verlauf der Treffen wurden durch den unerwarteten Erfolg dieser strukturierten Brainstorming-Treffen zerstreut. Dank der Schulung durch die Unfallkasse erhalten die Moderatoren schnell Routine in der Organisation der Ideentreffen, dem Einbinden der Beteiligten und dem Sammeln der Beiträge.

Wie reagieren die Kolleginnen und Kollegen im Haus? Wie war die Resonanz zum Start der BGM-Maßnahmen?

Die Anmeldungen zu den ersten Ideentreffen gingen sehr zögerlich ein. Die anfänglich etwas verhaltene und skeptische Einstellung der Beschäftigten konnte jedoch schnell aufgelöst werden. Nun erfreuen sich die Treffen einer zufriedenstellenden bis guten Resonanz. Es hat sich zudem ein harter Kern an dauerengagierten Kollegen gebildet.

Wie kann sich jemand den BGM-Prozess in der SGD Süd vorstellen? Welche Maßnahmen setzen Sie im Arbeitsalltag um?

Bereits eingeführte Maßnahmen der Gesundheitsförderung werden wieder aktiviert, wie zum Beispiel die Mittwoch-Laufgruppe. Ansonsten werden die in den Ideentreffen und Arbeitskreisen zusammengetragenen Maßnahmen über den Steuerungskreis der Behördenleitung vorgestellt, bevor sie umgesetzt werden.

Wie haben sich Strukturen oder Abläufe in der Organisation verändert?

Die Veröffentlichungen über das Intranet haben bereits zugenommen. Besonders die Außenstellen nutzen das Intranet, um auf ihr sportliches Engagement nach Dienstschluss hinzuweisen. Das schlechte Ergebnis der Mitarbeiterbefragung zur fehlenden Transparenz von Entscheidungen ist beispielsweise täglich präsent. Zumindest die Mitglieder des Steuerungskreises bemühen sich um eine umfassende Information aller Beteiligten. Probleme werden mitunter bilateral im Gespräch gelöst. Als Nebeneffekt zu den Ideentreffen entsteht gerade eine offene Diskussionskultur.

In diesem Jahr startete die Unfallkasse Rheinland-Pfalz als Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung die Kampagne zur Kultur der Prävention. Worum geht es?

kommmitmensch lautet das Motto der Kampagne, die zum Ziel hat, eine Kultur der Prävention in Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Bildungseinrichtungen zu etablieren. Sicherheit und Gesundheit soll zu einem unverzichtbaren Baustein betrieblichen Denkens und Handelns werden.

Haben sich die BGM-Kooperation und die initiierten Maßnahmen positiv auf die Kultur Ihres Hauses ausgewirkt?

Die Kooperation mit der Unfallkasse, die regelmäßigen Sitzungen des Steuerungskreises BGM, rotierend an allen vier Standorten der SGD Süd, haben sich nachhaltig auf die Zusammengehörigkeit in der SGD Süd ausgewirkt. Es entsteht eine neue Kommunikations- und Diskussionskultur.

Wie geht es für die SGD Süd hinsichtlich des BGM weiter?

Der im Rahmen des Projekts gegründete Steuerungskreis und die BGM-Beauftragten an den Standorten bleiben erhalten. Die Bestellung einer BGM-Beauftragten für die SGD Süd steht noch aus. Bis Ende des Jahres 2018 soll ein Maßnahmenkatalog aufgestellt werden. Im nächsten Jahr werden geeignete Maßnahmen sodann umgesetzt.

Gregor Hartmann.

Gregor Hartmann.

Silke Bomke.Fotos: privat

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