Allgemeine Berichte | 09.06.2022

Naturnahe Neugestaltung der Anlagen am Verwaltungsgebäude in Puderbach

Neuer Mitarbeiter? - Grüner Daumen hält Einzug in die Verwaltung

Puderbach. Eines von vielen Zielen der im letzten Jahr gegründeten Lenkungsgruppe (LG) „Naturschutz Puderbacher Land“ war und ist es, ein Zeichen zu setzen gegen Schottergärten und für naturnahe, insektenfreundliche und klimagerechte Hausgärten. Was lag da näher, als eine öffentliche Fläche als Modellfläche zu gestalten und auf diesem Wege mit gutem Beispiel voranzugehen. In einem ersten Schritt wurde Kontakt mit Werner Ollig von der Gartenakademie Rheinland-Pfalz in Neustadt/Weinstraße aufgenommen. Bei einem Besuch vor Ort gab Werner Ollig der LG wertvolle Tipps zur naturnahen Umgestaltung des Außengeländes an der Verwaltung. Vor wenigen Tagen war es dann soweit: bei heimischen Gärtnereien wurden ca. 300 Pflanzen bestellt und an zwei Tagen von Bürgermeister Mendel, einer Mitarbeiterin und mehreren Mitarbeitern der Verwaltung (auf dem Gruppenfoto fehlt Bauamtsleiter Markus Sommer, der ebenfalls fleißig mitgearbeitet hat) sowie Mitgliedern der LG unter der Federführung von Marie-Luise Schreiber aus Udert vor dem Verwaltungsgebäude gesetzt. Das größte Problem beim Pflanzen war der steinharte und von zahlreichen Wurzelgeflechten durchzogene Boden, der über viele Jahre hinweg mit einer wasserundurchlässigen Plastikfolie mit einer daraufliegenden dicken Schichten von Rindenmulch bedeckt war. Diesen verdichteten Boden wieder aufzulockern, erforderte viel Mühe und Schweiß, aber schließlich konnten alle Setzlinge in die Erde gebracht werden. So entstand eine Bepflanzung, die im Idealfall je nach Jahreszeit immer wieder wechselnde neue Eindrücke von blühenden Pflanzen hervorbringen wird, unter anderem sichtbar in einem Wechselbeet mit Wandelröschen, Gartensalbei und Scabiosa aus der Gattung der Geißblattgewächse. Die jetzige Aktion war dabei sicherlich nur der Auftakt für eine weitere Bepflanzung mit Blumenzwiebeln im Herbst.

Die Bewässerung der Anlage soll über Auffangbehälter für Dachablaufwasser der Verwaltung erfolgen, so dass im Idealfall kein Frischwasser benötigt wird. Um auch hierfür den Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten, ist eine schlauchmäßige Verteilung des Wassers in die Beete hinein geplant. Zusätzlich soll auch ein altes Wasserbecken für Brauchwasser im Eingangsbereich der Verwaltung aktiviert werden, betrieben von einer Solarpumpe. Geplant ist zudem ein Bereich, in dem heimische Würz- und Heilkräuter zu finden sein werden sowie die Anpflanzung von einer Reihe von Beerensträuchern, so dass schließlich ein kleiner „Naschgarten“ entsteht, an dem sich jedermann bedienen kann. Im Idealfall entsteht so ein buntes Bild von natürlichem Zier- und Nutzgarten.

Alles in allem hoffen die Initiatoren, dass die Anlage gut angenommen und ein wirklicher Blickfang werden wird, der bei Bedarf auch von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Verwaltung dann und wann ein wenig gepflegt wird – aber auch hierzu sind auch die Mitglieder der LG als Unterstützung gerne bereit.

Pressemitteilung der

VG Puderbach

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