Allgemeine Berichte | 07.01.2020, 20:00 Uhr

TuS Löhndorf richtet den Neujahrsdialog 2020 aus

Neues Jahr, neues Glück – alte Lasten

Umbau des Sportplatzes konnte nicht wie geplant 2019 erfolgen

Die Vertreter des TuS Löhndorf lassen 2019 als schwieriges Jahr hinter sich und starten mit alten Projekten, aber neuer Kraft.Foto: LFR
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Löhndorf. Zum dritten Mal fand in Löhndorf der Neujahrsdialog statt, bei dem Vereine und Mitbürger im Dialog stehen über das vergangene Jahr, aber auch auf die Herausforderungen und Veranstaltungen im neuen Jahr eingehen. Der gastgebende Verein war in diesem Jahr – nach der Dorfgemeinschaft 2018 und dem Spielmannszug 2019 – der TUS Löhndorf.

Stellvertretend für den Ortvorsteher und im Namen des Ortsbeirates eröffnete Norbert Fuchs die Veranstaltung mit einem Rückblick auf das Jahr 2019. Neben der Seniorensitzung und der Wanderung mit dem Ortsbeirat wurde auch der Dreck-Weg-Tag genannt, der im letzten Jahr bereits in die zweite Runde ging und für dieses Jahr am 4. April ansteht.

Baugebiete auf den Weg gebracht

Fuchs sprach an, dass vor der Kommunalwahl im Stadtrat Sinzig noch die Aufstellungsbeschlüsse unter anderem für zwei Löhndorfer Baugebiete nach § 13 b „beschleunigtes Bauverfahren in Löhndorf“ auf den Weg gebracht wurden. Er stellte für 2020 in Aussicht, dass dem Bauausschuss des Rates mittlerweile Planentwürfe zum Bebauungsplan für das Baugebiet L2 am oberen Landgraben vorlägen und in einer der nächsten Ausschusssitzungen mit einem Beschluss zur Offenlage und der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gerechnet werden könne. Aufgrund der besonderen Situation privater Vorhabenträger und Investoren sei davon auszugehen, dass Löhndorf damit als Erstes neues Bauland im Stadtgebiet zur Verfügung stellen könne.

Im Sinne der Bebauung kam Norbert Fuchs auf den Abschluss der Arbeiten am barrierefreien Zugang am Friedhof, die im August begannen, zu sprechen. Er kam zu dem Schluss, dass sich die auch handwerklich gelungene Arbeit gut in das Gesamtortsbild einfüge, und auch im Blick auf eine barrierefreie Gesamtstadt ein Meilenstein sei.

Installation von Weihnachtsbeleuchtung

Ein weiteres neues Projekt stellte Guido Korth mit der WhatsApp-Gruppe „vernetzte Nachbarn“ vor. Er animierte dazu, Mitglied in der bis jetzt über 170 Kopf starken Gruppe zu werden. Es gehe nicht um Verleumdungen, so Korth, sondern viel mehr darum, mehr Sicherheit für jede/n einzelne/n Löhndorfer/in durch Kommunikation zu schaffen. Da Löhndorf im vergangenen Jahr 50-jährige Zugehörigkeit als Stadtteil von Sinzig feierte, konnten die Zuschüsse der Stadt schnell und problemlos in eine Installation von Weihnachtsbeleuchtung auf dem Dorfplatz investiert werden.

Neuer Löhndorfer Karnevalszug

In Hinblick auf das neue Jahr erwähnte Fuchs das „Novum“ eines Karnevalszuges am Freitag, 21. Februar, der von Löhndorfern für Löhndorfer geplant wird. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, und er brachte auf den Punkt: „Bei allem, was neu ist, weiß keiner, was passiert.“ Der Zug sei neben einer Möglichkeit, das Dorf zu präsentieren, ein Vorhaben, um gemeinsam Spaß zu haben. Im Stadtrat hingegen sehe der Haushalt 2020 für Löhndorf neben dem barrierefreien Anbau an das Gemeindehaus auch die Erneuerung der maroden Deckenverkleidung am Kriegerdenkmal und den Sportplatzumbau zu einem Rasenplatz vor.

Damit übergab Fuchs das Wort an die Vertreter des TuS Löhndorf. Dieser setzt sich momentan aus den aktiven Abteilungen des Fußballs und des Radsports mit 267 Mitgliedern zusammen. Nach einem Überblick über die Aufstellung des Vereins und Angebote für die Jugend wagten die Vertreter einen Ausblick auf 2020. Neben der Winterwanderung, dem fünften Oxen-Trail am 21. Juni und einem Oktoberfest im September kamen sie auf das Thema „Sportplatz“ zu sprechen.

Projekt soll 2020 abgewickelt werden

Beisitzer Dieter Dismon stellte klar, dass man schon gehofft hatte, bereits 2019 auf einem Rasenplatz spielen zu können. Eine Schadstoffanalyse, die den Boden als bleibelastet auswies, verhinderte aber eine schnelle Abwicklung des Projektes. Dismon unterstrich aber die Wichtigkeit, den maroden Sportplatz – auch in Rücksichtnahme auf die Nachbarn – schnellstmöglich von einem staubigen Asche- zu einem bespielbaren Rasenplatz umzubauen.

Der TUS Löhndorf geht diese Altlast aus dem vergangenen Jahr nun mit neuer Stärke und frischem Willen an und hofft dabei auf die Unterstützung der Dorfgemeinschaft.

Die Vertreter des TuS Löhndorf lassen 2019 als schwieriges Jahr hinter sich und starten mit alten Projekten, aber neuer Kraft.Foto: LFR

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