Allgemeine Berichte | 31.10.2025

ADTV-Tanzschule Marc Daumas beteiligt sich am deutschlandweiten Weltrekordversuch

Neuwied tanzt für den guten Zweck

Oberbürgermeister Jan Einig und Fredi Winter unterstützen als Juroren

Tanzschulinhaber Marc Daumas (rechts) hat Oberbürgermeister Jan Einig von seiner Teilnahme am Weltrekordversuch berichtet. Der OB hat daraufhin gern zugestimmt, die Rolle des Juroren und Zeugen zu übernehmen.  Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

Neuwied. Neuwied bereitet sich auf eine besondere Premiere vor: Die ADTV-Tanzschule Marc Daumas will gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des deutschen Verbandes einen offiziellen Weltrekord aufstellen. Ziel ist es, mindestens 50 Tanzschulen zusammenzubringen, die zeitgleich mit je mindestens 25 Paaren eine eigens entwickelte Bachata-Choreografie tanzen. Alles für eine gute Sache, denn die Teilnehmergebühren fließen an die NCL-Stiftung, die sich für die Erforschung der seltenen, bislang unheilbaren Kinder-Erkrankung einsetzt.

„Die Aktion verbindet Spaß an Musik und Bewegung mit einem sozialen Anliegen. Das unterstütze ich sehr gern“ sagt Oberbürgermeister Jan Einig. Gemeinsam mit Fredi Winter übernimmt er die Rolle des Jurors für das „Rekord Institute Germany“. Beide werden die hoffentlich erfolgreiche Teilnahme der Neuwieder Tanzschule bezeugen und unterschreiben.

Die Vorgaben für die Rekordjagd haben es in sich. Zum einen müssen mindestens 25 Paare gleichzeitig auf die Tanzfläche sein. „Das ist schon viel. Normalerweise tanzen wir mit circa zehn Paaren gleichzeitig“, erklärt Daumas. Für den Rekord trainieren bei ihm nun seit mehreren Monaten gleich 30 Paare, damit auch kurzfristige Ausfälle aufgefangen werden können. Zum anderen wird der Start über einen Livestream exakt synchronisiert. Sobald der Countdown abgelaufen ist, beginnt überall in Deutschland derselbe Tanz: eine spezielle Chereografie des ursprünglich aus der Dominikanischen Republik stammenden „Bachata“. „Der hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Trend entwickelt. Die Musik geht sofort ins Herz und die Figuren machen einfach Spaß“, sagt der Tanzschulinhaber.

Der weltweite Startschuss ertönt am Samstag, 8. November, um 20.30 Uhr. Zuschauer sind in der Tanzschule Marc Daumas herzlich willkommen, um die Atmosphäre live mitzuerleben und die Tänzer anzufeuern. Mit etwas Glück steht bereits am Abend des Weltrekordversuchs fest, ob die nötigen Kriterien erfüllt wurden. Die offizielle Bestätigung des Rekord Institute Germany kann jedoch etwas länger dauern. Schirmherrin der bundesweiten Aktion ist die aus dem TV bekannte Profitänzerin Melissa Ortiz-Gomez. Oberbürgermeister Jan Einig schaut dem Termin voller Vorfreude entgegen. „Ich drücke allen Tänzern die Daumen. Wer gemeinsam für eine bessere Zukunft von Kindern mit NCL tanzt, setzt ein beeindruckendes Zeichen“, so Einig. Er weist außerdem darauf hin, dass der neue „Deichstadt-Express“ bei seiner Rundfahrt am 8. November zu insgesamt 13 touristischen Ziele in Neuwied auch die Tanzschule ansteuert. Mehr Infos dazu hier: www.neuwied.de/deichstadt-express

Engagement für den guten Zweck: „Kampf gegen NCL“

Die Teilnehmergebühr für die Tänzer beträgt mindestens 7,50 Euro pro Person. Sie wird vollständig an die NCL-Stiftung gespendet. Diese unterstützt die medizinische Forschung zur sogenannten Kinderdemenz. NCL ist eine seltene, bislang unheilbare Stoffwechselerkrankung des Nervensystems, die meist bei Kindern im Vorschulalter beginnt. Betroffene verlieren zunächst nach und nach ihr Augenlicht, später folgen schwerwiegende neurologische Einschränkungen wie Demenz, motorische Störungen und Sprachverlust. Die Lebenserwartung liegt häufig nur bei rund 30 Jahren. In Deutschland sind etwa 700 Kinder und Jugendliche betroffen. Die NCL-Stiftung fördert die medizinische Forschung, um wirksame Therapien zu entwickeln und betroffenen Familien Hoffnung zu geben.

Tanzschulinhaber Marc Daumas (rechts) hat Oberbürgermeister Jan Einig von seiner Teilnahme am Weltrekordversuch berichtet. Der OB hat daraufhin gern zugestimmt, die Rolle des Juroren und Zeugen zu übernehmen. Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh

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