Allgemeine Berichte | 19.02.2020

Kammeroper Köln präsentiert Operettenklassiker in neuem Gewand

Orpheus in der Unterwelt

Jacques Offenbachs Operette zu Gast am Sonntag, 1. März um 18 Uhr

Dieses Theaterstück passt besser wie kein anderes in die heutige Zeit.Fotos: privat

Andernach. Ein Jahr nach Offenbachs 200 jährigem Geburtstag präsentiert die Kammeroper Köln den Operettenklassiker in neuem Gewand. Mit einer bunten Farbenwelt und klangvollem Orchester feiert man sein Meisterwerk, welches seit seiner Uraufführung 1858 in Paris noch immer Zuschauer zu begeistern weiß.

Zänkerei, Vorhaltungen, Seitensprünge: die Ehe von Orpheus und Eurydike könnte miserabler kaum sein. So reagiert Orpheus hocherfreut, als er erfährt, dass Eurydike von ihrem Liebhaber Pluto, dem Herrn der Hölle, in die Unterwelt entführt wurde. Endlich ist er befreit vom Ehejoch, für neue Liebesabenteuer! Doch da protestiert die Öffentliche Meinung vehement: nichts Geringeres als das gute Ansehen der Antike steht hier auf dem Spiel. Missmutig muss Orpheus mit ihr zusammen in den Hades reisen, um Eurydike von den Göttern zurückzufordern. Damit entfacht er einen gewaltigen Aufruhr. Auf dem Olymp ist man so irritiert, dass er mit der Unterwelt Bekanntschaft schließen will und die öffentliche Meinung verlautbart jeden Tag einen neuen Skandal. Welches Theaterstück passt besser in die heutige Zeit als “Orpheus in der Unterwelt" mit dem mitreißenden legendären Höllen-Can-Can und dem zutiefst ergreifenden Lied “Als ich einst Prinz war von Arkadien?"

Orpheus in der Unterwelt verzaubert und man kann ein spektakuläres musikalisches Abenteuer genießen am Sonntag, 1. März um 18 Uhr in der Mittelrheinhalle in Andernach. Karten im VVK gegen einen Unkostenbeitrag im KulturPunkt, Hochstraße 52 bis 54 in 56626 Andernach, Tel. (0 26 32) 92 22 26 / ticket@andernach.de oder an der Abendkasse. Pressemitteilung

Kulturamt Andernach

Der Operettenklassiker in neuem Gewand.

Der Operettenklassiker in neuem Gewand.

Dieses Theaterstück passt besser wie kein anderes in die heutige Zeit.Fotos: privat

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