Interview mit der Autorin Beate Ort über ihr autobiografisches Werk

Prognose sieben vor zwölf

Prognose sieben vor zwölf

Beate Ort veröffentlichte das autobiografische Werk „Prognose sieben vor zwölf“, in dem sie über ihre Krebserkrankung spricht. Foto: Photographie Christiane Pitzen, Niederzissen / Rodder

05.06.2020 - 16:13

Oberzissen. Beate Ort ist Mutter zweier erwachsener Söhne, ehemalige Krebspatientin, und jetzt auch Autorin. Im Interview spricht sie über ihr literarisches Debüt und über die Erfahrungen, die sie anregten, mit dem Schreiben zu beginnen.


BLICK aktuell: Liebe Frau Ort, als wir im Oktober 2018, im „Brustkrebsmonat Oktober“ eine Reihe an Erfahrungsberichten abdruckten, haben auch Sie Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern geteilt. Was hat sich seitdem in Ihrem Leben verändert?

Beate Ort: Nach meiner überstandenen Krebserkrankung bin ich wieder in einem gesunden Leben angekommen. An die Monate der Krebsbehandlung denke ich schon lange nicht mehr. Ich bin wieder unbeschwert und je mehr Zeit vergeht, umso blasser werden die Erinnerungen. Aktuell hat sich jedoch für uns alle, durch das Coronavirus, das Leben verändert. So unsichtbar und doch ständig präsent, diktiert es uns einen Alltag, der vor Monaten noch undenkbar war. So sind es immer die Lebensumstände, die unsere Geschichten schreiben. Nachdem ich seinerzeit etwas von meiner Geschichte im „Brustkrebsmonat Oktober“ mitgeteilt hatte, war ich überrascht von den positiven Rückmeldungen der Leser. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich noch nicht vollends damit auseinandergesetzt, ob ich meine Geschichte als Buch publizieren soll. Aber nach den vielen Stunden des Schreibens war aus meinen notierten Sätzen ein Buchmanuskript entstanden. Fertiggestellt verbrachte es noch viele Monate in einer Schreibtischschublade. Die endgültige und mutige Entscheidung, eine Publizierung tatsächlich zu wagen, verdanke ich somit auch „BLICK aktuell“. Als ich das erste, gedruckte Probeexemplar des Verlages dann in den Händen hielt, empfand ich dies wie eine weitere Befreiung der vergangenen Jahre. Mit der Buchpublikation habe ich den letzten Punkt hinter meine Krebserkrankung gesetzt und dieser Krankheit noch einmal die Faust entgegengestreckt.

BLICK aktuell: Welchen Effekt hatte es auf Sie persönlich, Ihre Geschichte aufzuschreiben? Was haben Sie über sich erfahren und woran sind Sie am meisten gewachsen?

Beate Ort: Als ich den Anruf der Radiologischen Praxis entgegennahm, öffnete ich der Diagnose „Mammakarzinom“ die Haustüre. Sie trat ein und sie brachte ihre unangenehmen Begleiter mit, die ebenfalls in unser Haus einzogen und sich breitmachten. Sie tragen die Namen Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe und Sorgen. Gegen diese Ungeheuerlichkeit, wie ich meine Krebserkrankung oft bezeichnete, konnte ich nur angehen, indem ich offen darüber redete. So nahm ich ihr von Beginn an etwas von ihrer Macht, die sie auf mich ausübte. Das Schreiben über diese Zeit, während der Krebstherapie, wurde für mich zu einer Kraftquelle. Ich war in der Lage, mit den Worten auf dem Papier meine Seele zu befreien. Diesen Papierblättern konnte ich meine Ängste anvertrauen, ohne sie laut aussprechen zu müssen. Einer meiner Söhne schenkte mir nach der Diagnose einen Stein, auf den die Worte „STÄRKE, MUT und ZUVERSICHT“ geschrieben stehen. Mit dem Schreiben und mit diesen Worten bin ich stark geworden, bewahrte fast immer meine Zuversicht und konnte mich mutig dem stellen, was auf mich zukam.

BLICK aktuell: Sicherlich gab es auch Themen, über die Sie anfangs nicht schreiben wollten. Wo sind Sie ins Stocken gekommen und warum haben Sie sich doch dafür entschieden, weiter zu schreiben?

Beate Ort: Es gab diese Themen, bei denen ich durchaus ins Stocken kam. Eines davon ist das Kapitel „Die Krankheit zu Ende denken“. Als ich anfing, meine Erfahrungen zu Papier zu bringen, und sich Seite um Seite mit Worten füllte, waren diese Zeilen nur für mich. Authentisch und ehrlich diese Erfahrungen in die Öffentlichkeit zu geben, das war dann der Anspruch, den ich später an mich hatte. Durch diesen Anspruch an mich selbst gab ich mir die Erlaubnis, meinen Lesern auch dieses bedrückende Kapitel zuzumuten. Vor allem auch, weil ich mit respektvollen Gedanken an die Menschen denke, die mir in dieser Zeit begegnet sind.

BLICK aktuell: Das Vorwort zu Ihrem Buch hat Michi Peters verfasst. Sie ist Psychoonkologin und ein wichtiger Begleiter während Ihrer Genesung gewesen. Was empfehlen Sie Betroffenen, die „ihre“ Michi Peters noch nicht gefunden haben?

Beate Ort: Ich denke, dass man Möglichkeiten und Angebote ausprobieren sollte und sich die Chance gibt, in der Gemeinschaft wieder Energie und Kraft zu tanken. Jede betroffene Frau wird ihren eigenen Weg finden. Unabhängig davon, welche Richtung sie einschlägt, um ihre Krebserkrankung zu verarbeiten, es wird der richtige Weg sein. Bis ich „meine“ Michi Peters traf, hatte ich bereits die Chemo- und auch die Bestrahlungstherapie hinter mich gebracht. Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren und Risse. Innerliche und auch – manchmal durch Operationen bedingt – äußerliche Spuren. Es dauert, bis diese Risse und Spuren heilen. Der Tag, an dem ich die Gruppe „WohlGefühle“ aufsuchte, ließ mich dann endlich „meine“ Michi Peters finden. Durch die verschiedenen Entspannungsmethoden konnten mein Körper und auch meine Psyche ihre eigenen Energien wieder freisetzen. Damit konnte dieser letzte Heilungsprozess in mir beginnen. Die Nebenwirkungen meines Medikamentes verbesserten sich. Ich begann nach und nach, wieder in meine Mitte zu finden. Ich kehrte in den Berufsalltag zurück, der sich zu Beginn als sehr beschwerlich darstellte. Doch nach einiger Zeit konnte ich auch mit den beruflichen Anforderungen wieder besser umgehen. Mit erlernten Atemtechniken, die ich unbemerkt von meinem Umfeld ausüben konnte, gewann ich wieder Vertrauen in mich und in meine körperliche Leistungsfähigkeit. In der Gruppe „WohlGefühle“ können Betroffene und Angehörige verschiedene Entspannungs- und Atemübungen unter Anleitung von Michi Peters wahrnehmen. Reha-Sport in der Sportgruppe „Pink Aktiv“ gehört ebenfalls zu ihrem Angebot. Mir wieder Sport zuzutrauen und zu spüren, dass mein Körper immer leistungsfähiger wurde, war eine weitere, ermutigende Erfahrung für mich. In dieser gemeinschaftlichen, aktiven Begegnung gelang es mir schnell, wieder dauerhaftes Vertrauen in meinen Körper zu finden.

BLICK aktuell: In Selbsthilfegruppen, beim Reha-Sport und bei der Sportgruppe „Pink Aktiv“ haben Sie andere von Krebs und insbesondere von Brustkrebs Betroffene kennengelernt. Was haben Sie aus deren Geschichten gelernt und wie hat der Austausch mit ihnen zu Ihrer persönlichen Entwicklung beigetragen?

Beate Ort: All diese betroffenen Frauen, die an Brustkrebs oder an einer anderen Krebserkrankung erkrankt sind oder waren, haben ihre eigene, individuelle Geschichte. Dennoch gleichen sich unsere Erfahrungen und Ängste. Auch daraus konnte ich persönlich Mut und Zuversicht schöpfen. Keine von uns ist allein. Es sind ganz besondere und wertvolle Stunden, aus denen wir gemeinsam Lebensfreude, Kraft und Energie schöpfen können. Dadurch wird neuer Lebensmut geweckt. Meine letzten, im Hinterkopf versteckten Zweifel, die sich eingeschlichen und das Vertrauen in den eigenen Körper erschüttert hatten, begannen sich aufzulösen. Mit diesem Vertrauen in mich selbst kann ich heute wieder so unbeschwert, angstfrei und mit Selbstfürsorge mein Leben führen.

BLICK aktuell: Auch im Internet gibt es zahlreiche Foren, in denen Betroffene sich austauschen. Da geht es dann häufig auch um Behandlungsmöglichkeiten – auch alternative, nicht-wissenschaftliche Therapieansätze kommen zur Sprache. Was halten Sie von solchen Angeboten?

Beate Ort: In der heutigen Zeit besteht durch das Internet die Möglichkeit, sich Informationen zu beschaffen. Dies kann hilfreich sein, aber meiner Meinung nach kann es auch viele Gefahren bergen. Es ist eine gewisse Vorsicht geboten, denn es gibt auch unseriöse Angebote. Die medizinische Kompetenz und das fundierte Wissen, mit dem ich behandelt wurde, stellte ich nie in Frage. Ich vertraute mir und den Ärzten, die für meine Krebstherapie zuständig waren. Alle Fragen, die ich hatte, stellte ich den verantwortlichen Medizinern, in deren Behandlung ich mich befand. Die Deutsche Krebshilfe ist Herausgeber von „Die blauen Ratgeber“. In diesen Broschüren, die sich an Krebs-Betroffene sowie deren Angehörige oder Interessierte richten, gibt es Antworten auf viele Fragen. Es wird über Hilfsangebote informiert und es werden Perspektiven aufgezeigt für das Leben mit Krebs und für das Leben nach dem Krebs. Mit dem Lesen dieser Broschüren vervollständigte ich meinen Informationsstand. Somit war ich auch ohne große Internetrecherche eine wissende und hinterfragende Patientin. In Gesprächsrunden von Selbsthilfegruppen, die in der heutigen Zeit modern und kompetent geleitet werden, kann man sich mit anderen Krebs-Betroffenen persönlich austauschen. In diesen Gesprächsrunden gibt es ebenfalls viele Informationen und hilfreiche Anregungen, wodurch sich immer wieder neue Möglichkeiten eröffnen. Für weitere, fundierte Informationen zu Fragen rund um die Onkologie kann ich den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums empfehlen.

BLICK aktuell: Wer eine Krebsdiagnose übermittelt bekommt, hat meist wenig Zeit, diese Information zu verdauen, bevor die Behandlung beginnt. Eile ist geboten, um die Ausbreitung einzudämmen. Wie haben Sie diese Tage und Wochen überstanden, in denen die Informationen nicht so schnell verarbeiten konnten, wie sie auf Sie einprasselten?

Beate Ort: Diese Zeit begann für mich mit dem Telefonat der radiologischen Praxis. Bereits an diesem Tag drehte nicht nur das Karussell in meinem Kopf schnelle Runden, sondern auch das medizinische Rad lief an. Sie erwähnen die Zeit in ihrer Frage. Genau die saß mir plötzlich im Nacken. Wie viel Zeit würde mir noch bleiben? Die Angst um mein Leben hatte sich sofort an meine Fersen geheftet. Vorher stand ich in einem gesunden Alltagsleben mit einem festen Gemäuer um mich herum. Doch das Gemäuer bekam schnell erste Risse. Nach wenigen Tagen bröckelte die stabile Fassade meines Lebens und es entstand ein instabiles Alltagsgerüst. Ich glaube, dass ich erst nach Wochen nur ansatzweise verarbeiten konnte, in welcher Situation ich mich befand.

BLICK aktuell: Ihr Cousin verstarb im Kindesalter an Krebs. Ihre Mutter durchlebte ebenfalls eine Krebserkrankung. Ist das Thema Krebs in Ihrer Familie durch Sie beide Stoff für ein ganz normales Tischgespräch geworden oder ist es vielmehr ein Tabuthema aufgrund der tragischen Erfahrungen?

Beate Ort: Durch den Tod meines Cousins mussten wir uns schon früh mit der Erkrankung Krebs auseinandersetzen. Nur wenige Jahre nach seinem Tod erkrankte meine Mutter an Brustkrebs. In den folgenden Jahren wurde meine Familie immer wieder mit der Erkrankung Krebs konfrontiert. Zum Zeitpunkt meiner eigenen Erkrankung mussten zwei weitere Cousinen mit der Diagnose Mammakarzinom leben. Meine Mutter erkrankte nach dreißig Jahren Krebsruhe an Lymphdrüsenkrebs. Fast zeitgleich wurde diese Diagnose auch bei einem anderen Cousin diagnostiziert. Als junger Mann hatte er schon einmal gegen diese Krebserkrankung angehen müssen. Dann musste er sich zum zweiten Mal dieser Krebserkrankung stellen. Als ob wir damit nicht schon genug Krebskranke in der Familie waren, traf es in dieser Zeit auch noch meine Schwiegermutter und eine meiner Tanten. Somit konnte das Thema Krebs nie ein Tabuthema werden. Denn die Krankheit war zu präsent in unserem Alltag, in unseren Familien. Allerdings wurde sie auch kein Tischgespräch. Doch wir alle, die Krebserkrankten und die Angehörigen, waren in der Lage, darüber zu sprechen und uns untereinander zu unterstützen.

BLICK aktuell: Als Betroffene kamen Sie teilweise in die Situation, selbst Trost spenden zu müssen, wenn Mitmenschen aufgrund Ihrer Krankheit schockiert und traurig waren. Wie fühlte sich das für Sie an? Was empfehlen Sie den Angehörigen und Freunden von Krebspatienten im Umgang mit dem Betroffenen?

Beate Ort: Es stellte sich die belastende Frage, und das geht sicher jedem Krebspatienten so: Wie teilt man seine Krebserkrankung anderen Menschen mit? Mir war schnell klar, dass es in einer solchen Situation keine schonende Vorbereitung gibt. Ich telefonierte. Ich besuchte. Ich meldete mich ab. Ich setzte in Kenntnis. Ich spendete Trost. Denn es geschah etwas, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Die Welt war verkehrt. Aus meinem Mund kamen die tröstenden Worte, dass bestimmt alles wieder gut wird. Es schien absurd. Der Kranke tröstete den Gesunden. Vorerst. Einige Zeit später waren es die Gesunden, die mir mit Worten und mit Taten zur Seite standen. Ich denke, dass Angehörige und Freunde ihre Betroffenheit und Gefühle nicht verstecken sollten, denn auch sie müssen die Krankheit aushalten. In dieser Zeit habe ich erfahren dürfen, dass zum richtigen Zeitpunkt genau die Menschen neben einem auftauchen, die man in dieser Lebensphase braucht. Wichtig ist es, dass Angehörige und Freunde einfach da sind, und dass sie versuchen, mit dem Krebspatienten diese Zeit auszuhalten.

BLICK aktuell: Im Oktober 2018 wurden Sie operiert und vielleicht liest diesen Text gerade eine unbekannte Leidensgenossin, die auch vor ihrer OP steht. Was möchten Sie ihr sagen?

Beate Ort: Alle Ängste und Sorgen, die man hat, darf und sollte man zulassen. Gehen Sie mit Mut und Zuversicht auf Ihre Operation zu, denn Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, den Sie jetzt gehen. Geben Sie sich zwischendurch Zeit, all ihre Konzentration auf gute Gedanken zu lenken. Vertrauen Sie darauf, dass Sie sich gerade jetzt zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinden. An diesem Ort sind Sie von den Menschen umgeben, die Sie jetzt für Ihre Operation und für Ihre Behandlung brauchen. Das fundierte, medizinische Wissen dieser Menschen und deren Können: Das dürfen und können Sie mit Vertrauen annehmen. Geben Sie sich Kraft durch gute Gedanken, so oft es geht. Stärken Sie diese guten Gedanken und bewahren Sie sich immer Ihre Hoffnung und Zuversicht.

BLICK aktuell: Was Sie Ihren Lesern bereits zu Beginn des Buches mit auf den Weg geben, sind in erster Linie Ratschläge, die darauf abzielen, jeden Moment zu genießen, ein hoffnungsvolles Leben zu führen und allgemein das Schöne auszukosten. Hätten Sie sich selbst gewünscht, diese Ratschläge vor Ihrer Diagnose zu hören, oder meinen Sie, dass erst die Erkrankung Sie zu diesen Einsichten befähigt hat?

Beate Ort: Mein Vorname „Beate“ steht in der lateinischen Übersetzung für „die Glückliche“. Mein ganzes Leben lang begleitet mich eine positive Grundeinstellung. Auch in schweren Zeiten konnte ich immer etwas Hoffnungsvolles erkennen, Schönes sehen und Trost finden. So war ich auch während der Krebserkrankung und der darauffolgenden Krebstherapie eine glückliche Frau. Dennoch gehe ich nach meiner Krebserkrankung noch wohlwollender, freundlich und gut mit mir um. Das Leben findet im Moment statt. Diesen Moment atme ich ein und nehme ihn wahr.

BLICK aktuell: Ihre positive Grundeinstellung, liebe Frau Ort, ist in jedem Wort zu spüren. Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern teilen und nicht nur von Krebs direkt oder indirekt Betroffenen wertvollen Rat mitgeben. Hoffnung zu wahren und auf die Kompetenz der behandelnden Mediziner zu vertrauen: Das sind Punkte, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie für alle Menschen wichtig sein können. Bleiben Sie so stark und gesund! -MX-

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Kommentare

Koblenz setzt klare Zeichen

Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

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