Allgemeine Berichte | 17.10.2025

Teamwork in Perfektion: die Feuerwehr Weißenthurm meistert Übungseinsatz

Rauch, Feuer, Rettung: Feuerwehr trainiert für den Ernstfall

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Menschenrettung und fiktiven Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Fotos: E. Brüning

Weißenthurm. Kürzlich wurde im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Trivium Packaging in der Bahnhofstraße ein Übungsalarm ausgelöst. Das Szenario sah einen Brand vor, der dichten Rauch aus vielen Fenstern des mehrgeschossigen Gebäudes aufsteigen ließ, während in den oberen Etagen Menschen um Hilfe riefen.

Die Feuerwehr Weißenthurm, bekannt als "Thurer" Feuerwehr, reagierte mit einem Kommandowagen, zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter auf die Meldung "Kellerbrand mit Menschenrettung".

Unterstützung kam von den Kameraden der Feuerwehr Rheindörfer, die ebenfalls mit einem Löschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen der Verbandsgemeinde Weißenthurm vor Ort waren.

Die Rettung der eingeschlossenen Personen erfolgte über eine Steckleiter an der Rückseite des Gebäudes und die Drehleiter an der Vorderseite. Mehrere Trupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, drangen parallel in das Gebäude ein, während andere Trupps die Wasserversorgung sicherstellten und die Atemschutzüberwachung dokumentierten. Insgesamt wurden sechs Personen erfolgreich aus dem Gebäude gerettet und der fiktive Brand im Kellergeschoss gelöscht.

Die rückwärtige Führungsunterstützung erfolgte über den Einsatzleitwagen sowie in der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Feuerwache am Stierweg, wo der Funkverkehr dokumentiert und der Einsatzleiter bei verschiedenen Aufgaben unterstützt wurde.

In der Nachbesprechung äußerte sich Wehrführer Torsten Schnack sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Er bedankte sich ausdrücklich bei den über 30 Feuerwehrkameraden aus beiden Einheiten. Zum Abschluss der erfolgreichen Übung gab es in der Feuerwache für alle Teilnehmer ein kräftiges Steak vom Holzkohlegrill. BA

Bei der Atemschutzüberwachung galt es, einen Überblick über die Dauer des Einsatzes der Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zu behalten.

Bei der Atemschutzüberwachung galt es, einen Überblick über die Dauer des Einsatzes der Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zu behalten.

Die Besatzung des Einsatzleitwagen (ELW) der Verbandsgemeinde Weißenthurm vom Standort Rheindörfer koordinierte – gemeinsam mit der FEZ in der Feuerwache – die Führungsunterstützung. Zur Nachbesprechung fanden sich alle Führungskräfte am ELW ein.

Die Besatzung des Einsatzleitwagen (ELW) der Verbandsgemeinde Weißenthurm vom Standort Rheindörfer koordinierte – gemeinsam mit der FEZ in der Feuerwache – die Führungsunterstützung. Zur Nachbesprechung fanden sich alle Führungskräfte am ELW ein.

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Menschenrettung und fiktiven Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Fotos: E. Brüning

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