Allgemeine Berichte | 10.10.2019

Ausflug der Feuerwehrjugendwarte und -wartinnen aus Mayen-Koblenz

Reisegruppe erkundet Weimar

Eine unglaublich interessante Reise mit Blicken in die Vergangenheit erlebten die Teilnehmenden in und um Weimar. Foto: privat

Mayen-Koblenz. Kürzlich führten die Jugendwarte und -wartinnen der Jugendfeuerwehren des Landkreis Mayen-Koblenz einen Ausflug nach Weimar durch.

Am Freitag startet die Reisegruppe mit zwei Mannschaftstransportfahrzeugen zur Fahrt in die Jugendherberge Weimar „Am Ettersberg“. Nachdem die Zimmerbelegung geklärt und die Betten bezogen waren, führte der Weg auch gleich in die Stadt Weimar zum gemeinsamen Abendessen.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag begab man sich zur Gedenkstätte Buchenwald, einem ehemaligen Arbeitslager (Konzentrationslager), errichtet 1937 vom Nazi-Regime und 1945 von der 3. US Armee befreit. Mit einer Filmvorführung und einer Führung durch die Gedenkstätte wurde den Besuchern die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit aufgezeigt, mit welcher die Menschen in diesem Lager misshandelt und ermordet wurden. Geschätzte 56.000 Menschen wurden hier vom NS-Regime ermordet. Von 1945 bis 1950 wurde das Lager als Speziallager Nr. 2 durch die sowjetische Besatzungsmacht genutzt. In diesem Lager wurden weitere 7.000 Menschen ermordet.

Nach dem Besuch der Gedenkstätte, welche bei alle Teilnehmer einen nachhaltigen Eindruck hinterließ, begab man sich wieder in die nahegelegene Stadt Weimar. Bei einer dreistündigen kulinarische Führung erfuhren die Besucher aus dem Landkreis Mayen-Koblenz geschichtlichen Details der Stadt. Mit einem gemeinsamen Abendessen endete dann der ereignisreiche Tag.

Am Sonntag checkte man aus Jugendherberge aus und begab sich nach Eisenach, um hier die Wartburg zu besichtigen. Bei einer Führung lernte man einiges zur Geschichte der Burg und Martin Luthers kennen. Von der Wartburg aus trat die Reisegruppe dann die Heimreise an.

Eine unglaublich interessante Reise mit Blicken in die Vergangenheit erlebten die Teilnehmenden in und um Weimar. Foto: privat

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