Allgemeine Berichte | 30.04.2018

Polizei-Großkontrolle an der A 61 bei Mendig und an der A3 bei Montabaur

„Reisenden Tätern“ auf der Spur

150 Einsatzkräfte im Einsatz - 1086 Personen kontrolliert und 612 Fahrzeuge überprüft

Das Polizeipräsidium Koblenz führte einen Einsatz zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität überregional agierender Intensivtäter auf den Bundesautobahnen im nördlichen Rheinland-Pfalz durch. Fotos: WinklerTV

Mendig. Die Verkehrsdirektion des Polizeipräsidiums Koblenz führte am Donnerstag, 26. April und am Freitag, 27. April, intensive Fahndungsmaßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung auf den Bundesautobahnen durch. Hierfür wurden auf der BAB 3 auf dem Rastplatz Montabaur und auf der BAB 61 auf dem Gelände der Polizeiautobahnstation Mendig ganztägig Kontrollstellen eingerichtet, bei welchen neben einer Vielzahl von Einsatzkräften aus verschiedenen Polizeidienststellen aus Rheinland-Pfalz auch Fahndungskräfte aus Hessen , Bayern, der Bundespolizei, des Zolls und auch den Niederlanden eng zusammenarbeiteten. Insgesamt waren nahezu 150 Einsatzkräfte in das Geschehen auf und entlang der Autobahnen eingebunden. Mit dieser besonderen Fahndungsmaßnahme setzte die Polizei einen Impuls zur Bekämpfung der Kriminalität, bei welcher in häufigen Fällen die Bundesautobahnen als Reise- und Fluchtwege genutzt werden. Die dort agierenden sogenannten „Reisenden Täter“ sind oftmals polizeibekannte Mehrfach- und Intensivtäter, welche in den verschiedensten Deliktsbereichen, wie beispielsweise Diebstähle von/aus KFZ oder Einbrüche in Wohn- und Geschäftsräume entlang der Autobahn, auffällig werden. Die Täter treten nicht selten als Tätergruppen auf, sind zumeist gut organisiert und gehen professionell bei ihren Beutezügen vor. Die Anonymität auf dem grundsätzlich stark befahrenen Verkehrsweg „Autobahn“ kommt ihnen bei ihrem Tun zugute. Im Rahmen der durchgeführten Kontrollmaßnahmen wurden schwerpunktmäßig Pkw, aber auch Transporter kontrolliert, welche als Transportmittel für eventuelle Diebesbeute in Frage kommen konnten. Die Ergebnisse: 1086 Personen kontrolliert; 612 Fahrzeuge überprüft; 3 Personen mit Haftbefehlen festgenommen; 28 Strafanzeigen erstattet, davon; 6 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 5 Urkundenfälschungen (Führerscheine u. KFZ-Kennzeichen), 2 Verdacht der Hehlerei von Diebesgut, 8 Verstöße Pflichtversicherungsgesetz, 4 Fahren ohne Fahrerlaubnis, 1 Verdacht der Geldwäsche, 9000.- Euro sichergestellt, mehrere Handys als Diebesgut sichergestellt, ein fest verbautes Navigationsgerät als Diebesgut sichergestellt, 10 Fahrzeugführer führten ihr KFZ unter Drogeneinwirkung, 3 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Darüber hinaus wurden auch diverse Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet, darunter 9 Fälle wegen des Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz, wobei 4 Sicherheitsleistungen in der Gesamthöhe von 6.600 Euro einbehalten wurden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

Schwerpunktmäßig kontrollierten die Beamten Pkw und Transporter.

Schwerpunktmäßig kontrollierten die Beamten Pkw und Transporter.

Die Beamten kontrollierten etliche Personen und stellten Geld sowie Diebesgut sicher.

Die Beamten kontrollierten etliche Personen und stellten Geld sowie Diebesgut sicher.

Kräfte aus Hessen, Bayern, der Bundespolizei und Rheinland-Pfalz waren im Einsatz.

Kräfte aus Hessen, Bayern, der Bundespolizei und Rheinland-Pfalz waren im Einsatz.

Das Polizeipräsidium Koblenz führte einen Einsatz zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität überregional agierender Intensivtäter auf den Bundesautobahnen im nördlichen Rheinland-Pfalz durch. Fotos: WinklerTV

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