Allgemeine Berichte | 30.08.2018

Reparaturcafé jetzt auch in Remagen

Reparieren statt wegwerfen

Ab Dienstag, 9. Oktober

(v.l.n.r.): Manfred Dreisch, Frank Krajewski, Rolf Plewa, Jürgen Becker und Detlef Lichtenthäler. privat

Remagen. Da gibt ein Gerät seinen Geist auf und will einfach nicht mehr funktionieren. „Weg damit!“, so die häufigste Reaktion der Wegwerfgesellschaft. Aber es gibt immer mehr Technikfreaks, pensionierte Profis, Hobbybastler und handwerklich begabte Idealisten, die sich diesem Trend entgegenstellen.

Denn ein zweiter Blick lohnt sich immer, selbst bei sehr alten Geräten. Händler aber verkaufen lieber Neugeräte und Reparaturen sind teuer oder lohnen sich oft nicht. Beim neuen Remagener Reparaturcafé in der Kulturwerkstatt, Kirchstraße 5, ist das anders. Dort erhalten auch technisch Unbegabte Rat und Hilfe.

Am Dienstag, 9. Oktober von 15.30 bis 18.30 Uhr hat das Reparaturcafé erstmalig geöffnet. Dann reparieren die Experten alles, was sie unter den Schraubendreher bekommen. Von defekten Elektrogeräten wie Mixer, Föhn, Bügeleisen, Staubsauger oder Lampen bis hin zu Spielsachen wie etwa elektrischen Eisenbahnen ist alles dabei. Und da Reparieren keine Zauberei ist, zeigen die Technikdoktoren den Besitzern gerne, wie es geht. Am besten ist es, wenn das Gerät gemeinsam repariert wird. Die Reparaturen sind kostenlos. Aber Spenden werden gerne entgegengenommen. Und die Wartezeit kann man sich bei einem Plausch und einer Tasse Kaffee verkürzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Remagener Reparaturcafé ist ein Angebot des von der Deutschen Fernsehlotterie geförderten Projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“.

(v.l.n.r.): Manfred Dreisch, Frank Krajewski, Rolf Plewa, Jürgen Becker und Detlef Lichtenthäler. Foto: privat

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