Allgemeine Berichte | 24.09.2025

Resilienz = Sicherheit + Verteidigung?

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nicht erst seit Corona und dem russischen Überfall auf die Ukraine ist das Konzept der Resilienz in aller Munde und wird auch in sicherheits- und verteidigungspolitischen Communities intensiv bearbeitet. Resilienz als Eigenschaft von Menschen, Organisationen und Staaten ist ein vielversprechender Ansatz, um mit der zunehmenden Komplexität heutiger Herausforderungen erfolgreich umzugehen. Zugleich stellt sich immer die Frage, inwieweit man Resilienz gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch fördern und stärken kann? Und wie operationalisiert man dieses Konzept innerhalb etablierter sicherheitspolitischer Strukturen, Institutionen und Politikfeldern?

An diesem Abend gibt Daniel Hiller einen Einblick in die angewandte Resilienzforschung bei Fraunhofer und schlägt dabei immer wieder die Brücke zur aktuellen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Daniel Hiller leitet die Geschäftsfelder Sicherheit, Resilienz und Verteidigung am Fraunhofer Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut in Freiburg. Der in Marburg und Pennsylvania ausgebildete Politikwissenschaftler ist seit über 15 Jahren in der angewandten Sicherheits- und Verteidigungsforschung tätig. Seit über 10 Jahren entwickelt er gemeinsam mit interdisziplinären Teams nationale und internationale Projekte und Netzwerke rund um das Thema Resilienz von sozio-technischen Systemen. Die Vorträge der GSP sind immer öffentlich und für die Zuhörer kostenfrei. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich! Einzelheiten zur Anmeldung für das Zoom-Webinar gibt es auf der Homepage.

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