Allgemeine Berichte | 01.04.2021

Veranstalter sagen die fünf Traditionsveranstaltungen entlang des Rheins ab

Rhein in Flammen findet 2021 nicht statt

Region. Es ist eine traurige Nachricht, die die Veranstalter der fünf „Rhein in Flammen“-Events entlang des Rheins verkünden müssen - doch sie ist unumgänglich. „Rhein in Flammen“ wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Nachdem die Auftaktveranstaltung am 1. Mai in Bonn und am Siebengebirge schon frühzeitig abgesagt wurde, folgen nun auch die Veranstaltungen der Reihe in Bingen-Rüdesheim, Spay-Koblenz, Oberwesel und Sankt Goar. „Wenige Veranstaltungen in unserer Region können auf eine solche Historie und treue Fans aus ganz Europa blicken, wie „Rhein in Flammen“. Umso schwerer fiel allen beteiligten Partnern die Entscheidung, nun abzusagen“, sagt Kristina Neitzert, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, die die Kooperation der einzelnen Veranstaltungen zwischen Bonn und Bingen/Rüdesheim koordiniert. Bereits 2020 mussten die Rhein in Flammen-Veranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Auch in diesem Jahr mussten sich die Veranstalter, die beteiligten Orte und die Schifffahrtsunternehmen frühzeitig mit den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen und dem durch die Dynamik der Corona-Pandemie begrenzten Planungshorizont befassen. „Aktuell gibt es seitens der Politik keine Perspektiven dazu, ob und wie Großveranstaltungen ab dem Sommer durchgeführt werden können“, erläutert Kristina Neitzert.

„In dieser unsicheren Situation haben wir eine gemeinsame Entscheidung getroffen, die sowohl dem Bevölkerungsschutz als auch den wirtschaftlichen Verpflichtungen der Beteiligten Rechnung trägt“.

Die frühzeitige Absage gibt den beteiligten Orten nun die Möglichkeit, alternative Konzepte für Pandemie-konforme Veranstaltungen und Reiseanlässe zu schaffen.

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Kommentare
01.04.202115:23 Uhr
juergen mueller

Bevölkerungsschutz? Ja, auch.
Aber, Umweltschutz sagt DANKE!
Man kann es drehen und wenden wie man will - Corona ist mit all ihrem Schrecken auch etwas gutes abzugewinnen.
Weniger Autoverkehr, Flugverkehr, keine feuerwerkspuckende Großveranstaltungen etc, gut für ein Erreichen der Klimaziele.
Die Umweltministerin hat zwar bereits getönt, dass WIR (die Politik) die Klimaziele bereits erreicht hätten, vergisst aber zu erwähnen (wenn es denn überhaupt stimmt), woran dies liegt und wer oder was dafür gesorgt hat (die Politik auf jeden Fall nicht).
Also sich nicht mit fremden Federn schmücken.
Wir werden sehen (wenn die Pandemie vorbei ist), was Klimaziele noch für einen Wert haben, wenn jeder das wieder nach- bzw. rausholt, was ihn vermeintlich an den Rand einer Depression gebracht hat, weil er in seinem Konsumverhalten und Alltagstrott eingeschränkt wurde.
Dann finden nämlich die Klimaziele nicht statt und davon sollte man in Depression verfallen. .

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