Allgemeine Berichte | 19.06.2018

66. Demo gegen Bahnlärm vor dem Bahnhof in Neuwied

Rolf Papen: Es wird zu wenig in den Lärmschutz investiert

Die Demo vor dem Bahnhof in Neuwied. privat

Neuwied. Auf der 66. Dienstags-Demo gegen Bahnlärm hat Rolf Papen, von der Bürgerinitiative „wir gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm“ zu den zahlreich erschienenen Demonstranten gesprochen. Als absoluter Kenner der Materie Bahnlärm berichtet Papen auch aus der Sicht eines Betroffenen. Sollen immer mehr Güter auf die Schiene, so müssen auch die Voraussetzungen dafür vorhanden sein. Für das Gleisbett der über 150 Jahre alten Rheinstrecke trifft dies allerdings nicht zu. Es wird zu wenig in den Lärmschutz von Seiten der DB AG investiert. Bis jetzt ist überall nur Flickwerk vorhanden. Einen Lärmschutz, der das Wort auch verdient, ist leider Fehlanzeige. Für laute Güterzüge müssen Fahrverbote gefordert werden und vor allem muss die Geschwindigkeit innerhalb eines Ortes auf 70 Km/h begrenzt werden. Es ist nicht nachvollziehbar, wenn LKW im Innerort wegen Lärmschutz nur mit 30 Km/h fahren dürfen und direkt daneben aber die Güterzüge mit über 100 Sachen und mit über 100 Dezibel durch die Orte krachen. Die verschleppende Vorgehensweise der DB AG mit dem Problem Bahnlärm, kann von den Bürgerinitiativen rund um das Mittelrheintal und Moseltal nicht mehr länger hingenommen werden. Neben anderen Lärmschutzmaßnahmen muss die Umrüstung der Güterwagen auf die leisere „Flüsterbremse“ schneller vorangetrieben werden. Sollte eine rechtzeitige Umrüstung nicht eingehalten werden, so muss ein Fahrverbot für die lauten Güterwagen gefordert und auch umgesetzt werden.

Pressemitteilung

IG „Schutz gegen Bahnlärm u.

Erschütterungen“ e.V.

Die Demo vor dem Bahnhof in Neuwied. Foto: privat

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