Die Sportanlagen des Altenahrer Tennisvereins wurden von der Flut komplett zerstört. Wann und wie es für den Verein weitergeht ist noch völlig unklar.
SV Altenahr: Ein Sportverein im Schwebezustand
Altenahr. Den Ort Altenahr hat die Flut besonders hart erwischt. Das Wasser zerstörte nicht nur die Wohn- und Straßeninfrastruktur mit erbarmungsloser Kraft. Auch Sportstätten verschonten Schlamm und Wasser nicht. Die Tennisanlage des SV Altenahr im Langfigtal ist ebenfalls massiv betroffen. Dort, wo vor einigen Monaten noch gelbe Filzbälle das Bild bestimmten, ist heute nur noch ein Trümmerfeld. Der SV gilt als besonders aktiver Verein im Ahrkreis. Gerade die intensive Jugendarbeit wurde bereits vielfach gelobt. Geht es nach Markus Bleffert, dem Sportwart der Altenahrer Tennisabteilung, soll das auch so bleiben. Aber noch ist es völlig unbekannt, wie es mit der Anlage weitergeht. „Unser Ziel ist es natürlich aufzubauen und den sportlichen Betrieb wieder aufzunehmen,“ sagt der Reimerzhovener. Gemäß der Definition der SGD Nord dürfe der Platz wieder am selben Ort neu entstehen, da der Platz liegt nicht im „gelb schraffierten“ Überflutungsbereich liegt, der aus den Präsentationen der SGD Nord jedem Ahrtaler ein Begriff sein wird. Dort sind auch bei kommenden Hochwassern Zerstörungen zu erwarten, gebaut werden, darf hier nur noch im Ausnahmefall. Da der Tennisplatz im „blauen Gebiet“ liegt, dass bei einem normalen Hochwasser verschont bliebe, wäre der Wiederaufbau per Definition also nicht ausgeschlossen. Sicher sei allerdings nichts, so Bleffert.
Dass die SGD Nord jetzt über Gedeih und Verderb der Anlage entscheide, hinterlässt einen besonders bitteren Geschmack. „Auf eine gewisse Art fühlt man sich enteignet“, beschreibt Bleffert die Stimmung im Verein.
Bezüglich des Wiederaufbaus ist das „ob“ nur ein Teil der Kernproblematik. Bleffert geht es auch um das „wann“. „Wenn nicht bald etwas passiert, ist der Verein tot“, zieht er ein nüchternes Fazit. Können sich die Mitglieder im Vereinsverbund nicht aktiv engagieren, drohen Austritte und somit greift ein Phänomen, das manchem Verein noch aus den verschiedenen Hochphasen der Corona-Pandemie bekannt ist. Markus Bleffert möchte sich nicht mit Abwarten begnügen und nahm Kontakt zum Sportbund Rheinland-Pfalz auf. Auch mit anderen Vereinen wurden Kooperationen geschlossen. Dennoch: „Im Moment sind wir ohne jegliche Perspektive“, erklärt Sportwart Bleffert.
ROB
So sahen die Tennisplätze vor der Flut aus. Foto: privat
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