Allgemeine Berichte | 03.01.2022

Spendenübergabe durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Peitz in Rheinbach

Schecks für Angehörige der verstorbenen Kameraden übergeben

Stellvertretend nahm Wehrleiter Laurenz Kreuser (4. v. r.) von Manfred Stecklina (4. v. l.) die Spendenschecks für die Angehörigen der verstorbenen Kameraden entgegen. Foto: Feuerwehr Rheinbach

Rheinbach. Am Samstag, dem 20. November 2021 besuchten vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Peitz ihre Partnerfeuerwehr in Rheinbach, um zwei Spendenschecks für die Angehörigen der im Zusammenhang mit dem Unwetter Bernd verstorbenen Kameraden zu übergeben.

Herbstlaub liegt auf den Gräbern, der Himmel ist grau an diesem Samstagnachmittag. Still gedenken vier Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Peitz, auf dem Oberdreeser Friedhof der beiden im Zusammenhang mit dem Unwetter Bernd im Juli dieses Jahres verstorbenen Rheinbacher Feuerwehrkameraden.

Die vier Peitzer Wehrleute sind aus dem östlichen Brandenburg in die Glasstadt gereist, um sich vor Ort ein Bild von den Unwetterschäden zu machen und an den Gräbern der beiden Kameraden jeweils ein Gesteck niederzulegen. Mit im Gepäck haben sie zwei Spendenschecks in Höhe von jeweils 4000 Euro, welche den Angehörigen der Verstorbenen zu Gute kommen sollen.

Schon am Vormittag wurde die Abordnung aus Peitz von Rheinbachs Wehrleiter Laurenz Kreuser und Bürgermeister Ludger Banken in der Feuerwache im Brucknerweg begrüßt. Ebenfalls anwesend waren Matthias Zikeli, Mitglied der Unterstützungsabteilung der Löschgruppe Niederdrees, und Peter Feuser, ehemaliger Fachbereichsleiter und Pressesprecher der Stadt Rheinbach, welche die Partnerschaft der Feuerwehren aus Rheinbach und Peitz von der ersten Stunde an seit den 1990er Jahren begleitet haben.

„Als wir zunächst aus den Medien und dann auch durch persönliche Kontakte von den verheerenden Folgen des Unwetters für Rheinbach erfuhren, war für uns direkt klar, dass wir unsere Partnerfeuerwehr und insbesondere die Familien der verstorbenen Kameraden unterstützen möchten.“, so Manfred Stecklina, ehemaliger Ortswehrführer der Feuerwehr Peitz.

Es wurden zunächst innerhalb der Feuerwehr Peitz, aber im weiteren Verlauf auch mit der Hilfe

örtlicher Unternehmen Spenden für die Angehörigen der im Zusammenhang mit der Flut im Juli

verstorbenen Rheinbacher Kameraden gesammelt, welche nun übergeben wurden.

Dankbar nahmen Angehörige der verstorbenen Kameraden die Schecks entgegen und freuten

sich sehr über die Unterstützung und das Zeichen des großen Zusammenhaltes unter Feuerwehrleuten. Nach der symbolischen Übergabe der Spendenschecks fuhr die Gruppe unter der ortskundigen Führung von Matthias Zikeli einige markante Stellen im Rheinbacher Stadtgebiet ab, um zu sehen, wie sehr die zerstörerische Kraft des Wasser gewirkt hat. Interessiert erfuhren die Peitzer Kameraden, welche Arbeiten bereits geleistet wurden, um die Auswirkungen des Unwetters zu beseitigen. Den Abschluss dieser Rundtour bildete dann der Gang auf den Oberdreeser Friedhof. Die Verbindung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rheinbach in Nordrhein- Westfalen und der Freiwilligen Feuerwehr im brandenburgischen Peitz gehen auf die Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands zurück. Waren die gegenseitigen Besuche der Feuerwehren mal mehr, mal weniger, so riss der Kontakt doch bis heute nicht ab. Viele persönliche Freundschaften sind aus der Feuerwehr-Partnerschaft entstanden. Und so bleibt die Hoffnung, dass man sich künftig einmal wieder aus schöneren Anlässen trifft und die Verbindung noch lange bestehen bleibt.

Pressemitteilung

Freiwillige Feuerwehr Rheinbach

Stellvertretend nahm Wehrleiter Laurenz Kreuser (4. v. r.) von Manfred Stecklina (4. v. l.) die Spendenschecks für die Angehörigen der verstorbenen Kameraden entgegen. Foto: Feuerwehr Rheinbach

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

09.01.: Bus stürzt in Graben

  • Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
  • Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...

Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?

  • K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Helfende Hände gesucht
Imageanzeige
WIR SAGEN DANKE KW02
Angebotsanzeige (Januar)
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Empfohlene Artikel

Lahnstein. Am Samstag, 24. Januar 2026 findet von 9 bis 16 Uhr eine Bewegungsjagd in den Jagdrevieren Spießborn I und Spießborn II statt.

Weiterlesen

Daufenbach. Entgegen der ursprünglichen Tradition das Jahr mit einem gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen, trafen sich die Stammtischler aus Daufenbach zum ersten Stammtisch des Jahres 2026 und begrüßten diesmal das neue Jahr mit einem Glas Sekt und einem gemeinsamen Essen.

Weiterlesen

Mendig. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen, bei der die Sternsingerinnen und Sternsinger bundesweit von Tür zu Tür ziehen.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mayen

Abtauchen in eine Socken-Wunderwelt

Mayen. Am Freitag, 30. Januar, 15 Uhr, erwartet kleine und große Bücherfreunde wieder ein kurzweiliger Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mayen. Marlene Schilg entführt in eine heitere und fantasievolle Geschichte: „Die erstaunlichen Abenteuer von zehn Socken“. Denn, wer hat sich nicht schon einmal gefragt: Was passiert eigentlich mit all den Socken, die spurlos aus der Waschmaschine verschwinden?

Weiterlesen

Kolpingfamilie Oberlahnstein

Gebetsstunde für den Frieden

Lahnstein. Seit über 40 Jahren eröffnet die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin ihr Jahresprogramm mit der gemeinsamen „Gebetsstunde für den Frieden“ im Chorraum der St. Martinskirche Oberlahnstein.

Weiterlesen

Ziel war es, die Mädchen für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren

Selbstverteidigungskurs für Mädchen

Puderbach. Die Achtklässlerinnen der Realschule plus in Puderbach haben an einem Projekt teilgenommen, das ihre Selbstbehauptung und ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung stärkte. Ziel war es, die Mädchen für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
Dauerauftrag
Alles rund ums Haus
Daueranzeige Januar
Auftrag Nr. A 59101
Winter-Angebot
Fachkräfte in den Bereichen soziale Arbeit
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Titelanzeige
Anzeige KW 2
Neujahrsgruß
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Nachruf Karl-Heinz Bernardy
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26