Allgemeine Berichte | 15.06.2019, 12:15 Uhr

Fahrbahnsanierung der B 412 zwischen Hohenleimbach und Kempenich

Schnellere Ausführungsvariante gewählt

Arbeiten machen jedoch eine zeitweilige Vollsperrung erforderlich – Umleitungen werden eingerichtet

Hohenleimbach/Kempenich. Im Auftrag des Landesbetriebs Mobilität Cochem-Koblenz werden ab dem 25. Juni verschiedene Fahrbahnsanierungen auf der B 412 ab dem Bereich der Anschlussstellen Kempenich bis kurz vor die Einmündung Hohenleimbach durchgeführt. Die Maßnahme ist in vier Bauabschnitte unterteilt.

Begonnen wird mit der Sanierung des Bereichs ab der Anschlussstelle Kempenich in Richtung Hohenleimbach bis zur K 56 (Cassel). Auf diesem Streckenabschnitt werden die oberen Asphaltschichten erneuert. Dafür ist es erforderlich, den Bestand etwa zehn Zentimeter m stark abzufräsen. In Teilbereichen müssen Schadstellen bis etwa 25 Zentimeter tief aufgenommen und neu aufgebaut werden. Danach werden zuerst eine neue Asphaltbinderschicht und zum Abschluss eine Asphaltdeckschicht eingebaut.

Die Ausführung in diesem Bereich erfolgt mit einer Einbahnregelung. Der Verkehr von der A 61 in Richtung Nürburgring wird an dem Baufeld halbseitig vorbeigeführt. Die Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrziel vom Nürburgring in Richtung A 61 werden bereits ab dem Nürburgring über Mayen bis zur Anschlussstelle Wehr geleitet. Eine weitere Umfahrung über die L 10 (Kirchwald) und die L 83 (Nettetal) wird parallel eingerichtet.

Infolge der halbseitigen Ausführung wird die Verkehrsführung für zweimal zwei Wochen bestehen.

Im Anschluss wird der Bereich ab der K 56 bis kurz vor die Einmündung der K 58 (Hohenleimbach/ Lederbach) umgesetzt. Aufgrund des schwächeren Bestandsaufbaus ist es hier erforderlich, auch die tiefer liegende Asphalttragschicht zu erneuern. Bestehende Asphaltschichten werden, wie auch die angrenzenden Bankette und Schutzeinrichtungen, aufgenommen. Im Anschluss werden die drei Asphaltschichten nacheinander eingebaut und die Bankette neu hergestellt.

Die Vorarbeiten in diesem Bereich werden unter halbseitigen Einengungen bzw. Ampelverkehr durchgeführt. Für die Asphaltarbeiten wird dann ab dem 23. Juli bis zum 6. August dieser Streckenabschnitt voll gesperrt, damit der Asphalteinbau so zügig wie möglich erfolgen kann. Die Restarbeiten erfolgen dann wieder unter Einengungen und Ampelverkehr.

Die Ausführung unter Vollsperrung begünstigt eine Zeitersparnis von mehreren Wochen. Eine halbseitige Sperrung mit Ampelverkehr hätte zur Folge, dass die Ausführungen nur für diesen Bereich durch die Abschnittsbildung mindestens zwölf Wochen erfordern würden.

Nach intensiven Abstimmungen mit den Beteiligten vor Ort, die sich der Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer bewusst sind, wurde sich final für die schnellere und qualitativ hochwertigere Ausführungsvariante entschieden, die auch die Interessen des ÖPNV und die Großveranstaltungen am Nürburgring berücksichtigt. Für die zwei Wochen werden Umleitungen ab der AS Wehr (A 61) über die A 61 nach Mendig und weiter über Mayen in Richtung Nürburgring (Einmündungsbereich B 258) und umgekehrt eingerichtet. Parallel wird auch die Strecke über die L 10 (Kirchwald) und die L 83 (Nettetal) als Umleitungsstrecke beschildert.

Für jeweils zwei Wochen werden danach die Anschlussstellen der B 412 an die L 83 für die erforderlichen Fahrbahnsanierungen nacheinander gesperrt. Der Durchgangsverkehr auf der B 412 wird halbseitig mit Ampelregelung an der Baumaßnahme vorbeigeleitet. Der auf- und abfahrende Verkehr wird über die Anschlussstelle Weibern umgeleitet.

Den Straßenbau begleitend werden im Anschluss neue Schutzplanken errichtet und die Markierung erneuert.

Der Landesbetrieb Mobilität bittet die Verkehrsteilnehmer, den Umleitungen zu folgen.

Die Sanierung der Fahrbahn übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firmengruppe Gotthard Lehnen aus Wittlich. Die Erstellung der passiven Schutzeinrichtung erfolgt durch die Schüer GmbH aus Zerf und die Markierung wird von der Volkmann & Rossbach GmbH aus Montabaur aufgebracht. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rund 2,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die erheblichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur in der Region weiter systematisch verbessert.

Pressemitteilung des

LBM Cochem-Koblenz

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