Am Montag sind weitere 500 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Bad Neuenahr-Ahrweiler von ihren Ausweichstandorten Koblenz und Mayen zurückgekehrt
Schritt für Schritt zurück in den Alltag
Bad Neuenahr. Dass bereits sechs Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wieder im Ahrtal sein können, war nur durch den großartigen Einsatz aller am Aufbau Beteiligter – angefangen bei den Hausmeistern über das Schulleitungsteam um Schulleiterin Gundi Kontakis bis hin zu den zahlreichen Helfern und Firmen – möglich. Alle haben zu diesem Gelingen beigetragen.
Dass die größte Schule im Kreis Ahrweiler mit 2500 Schülerinnen und Schülern innerhalb von sechs Wochen ihren Betrieb zum Schuljahresbeginn an sechs Standorten aufnehmen konnte, ist ein Verdienst der ganzen Schulfamilie im nördlichen Rheinland-Pfalz. Durch die Koordination der Schulaufsicht der ADD Koblenz, die Hilfsbereitschaft der Schulleitungen der aufnehmenden Schulen sowie das Engagement des Schulträgers, vertreten durch den Eigenbetrieb Schule (ESG), konnte die Herausforderung gemeinsam bewältigt werden. Die neu zurückgekehrten Schülerinnen und Schüler, die seit dem 30. August 2021 nach Koblenz und Mayen ausweichen mussten, sind froh, dass sie nun nach einem halben Jahr wieder kürzere Fahrtzeiten zur Schule haben. In Bad Neuenahr erwarten sie gut ausgestattete Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken des Schulgebäudes sowie in zwei neu errichteten großen Gebäuden. Auch Schulleitung und ADD, vertreten durch den zuständigen Referenten und leitenden Regierungsschuldirektor Hubertus Bialas, begrüßen diesen weiteren Schritt in Richtung Normalität. In einem dritten Schritt sollen voraussichtlich nach den Osterferien auch die übrigen ca. 450 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften, die jetzt noch an der BBS Andernach untergebracht sind, nach Bad Neuenahr zurückkehren.
Schulleiterin Gundi Kontakis inspiziert die neuen Räumlichkeiten, die in Rekordzeit auf dem ehemaligen Parkplatz aufgebaut wurden. Das Foto zeigt von links: Büroleiter Heiner Schmickler, Schulleiterin Gundi Kontakis, der stellvertretende Schulleiter Dr. Klaus Müller, Hermann Freund, der verantwortliche Studiendirektor für den „Wiederaufbau“ und Lehrerin Tina Busa.
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