Die Schülervertretung des Inselgymnasiums organisierte eine bemerkenswerte Spendenaktion

Solidarität für die Ukraine

Solidarität für die Ukraine

Bereits unmittelbar nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine hatte die Schulgemeinschaft mit einer Lichterkette entlang der B9 ein Zeichen für den Frieden gesetzt.

21.03.2022 - 09:45

Remagen. In Pausen und Sportstunden werden sich die Nonnenwerther Schülerinnen und Schüler in der nächsten Zeit oft ganz besonderen sportlichen Herausforderungen widmen, um mit ihren Leistungen den Menschen aus der vom russischen Machthaber Putin mit einem Angriffskrieg überzogenen Ukraine zu helfen. Sie werfen Basketbälle, geben beim Seilchenspringen alles oder laufen Inselrunden, um Spendengelder zu generieren. Sponsoren, die ihnen für eine bestimmte Anzahl Basketballkörbe, Seilsprünge oder Inselrunden Spendenbeträge versprechen, akquirieren sie zuvor. Seit jeher ist die Nonnenwerther Schulgemeinschaft sozial besonders engagiert. So veranstaltet sie seit vielen Jahren regelmäßig einen 24-Stunden-Spendenlauf für wohltätige Zwecke – beim letzten vor Corona möglichen Lauf wurden über 30.000 Euro an Spendengeldern erlaufen – und etliche Schülerinnen und Schüler des Franziskus Gymnasiums packten auch nach der Flutkatastrophe in den Sommerferien an, um im Ahrtal zu helfen. Bereits unmittelbar nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine hatte die Schulgemeinschaft mit einer Lichterkette entlang der B9 ein Zeichen für den Frieden gesetzt.


Bei der Auftaktveranstaltung für die Aktion „Sport für die Ukraine“ am Donnerstag, dem 17. März, hielten zwei ukrainisch-stämmige Nonnenwerther Elizaveta (MSS 10) und Iwan (MSS 11) Reden vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auf dem Schulhof. Sie brachten dabei ihre aufgewühlten Gefühle angesichts des Überfalls auf ihre Heimat, ihre Freunde und ihre Familie zum Ausdruck. Gleichzeitig riefen sie dazu auf, angesichts des Leids in der Ukraine als Nonnenwerther Schulgemeinschaft, ganz gleich welcher Herkunft, zusammenzuhalten. Sie hoben die Gemeinschaft insbesondere auch mit ihren russisch-stämmigen Mitschülerinnen und Mitschülern hervor: „Das ist nicht ihr Krieg, das ist Putins Krieg!“ Abschließend appellierten beide dazu, das Unrecht und die Gewalt, die dem ukrainischen Volk zugefügt wird, beim Namen zu nennen, darauf aufmerksam zu machen und es nicht zu verdrängen.

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