Allgemeine Berichte | 11.04.2025, 09:41 Uhr

Bundespräsident Steinmeier besucht das Zentrum Innere Führung in Koblenz

„Starke NATO, starke Demokratie“

Zur Erinnerung an seinen Besuch erhält Steinmeier ein Faksimile der „Himmeroder Denkschrift“ von Generalmajor Ansgar Meyer. Foto: Bundeswehr/Kondratiuk
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Koblenz. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, hat das Zentrum Innere Führung (ZInFü) in Koblenz besucht. Im Mittelpunkt des Besuches stand der Austausch über den Beitrag der Inneren Führung zu Freiheit und Demokratie, zur Einsatzbereitschaft der Streitkräfte der Bundeswehr, die Umsetzung der Zeitenwende sowie zahlreiche Fragestellungen, die eine neue Welt(un)ordnung betreffen.

Dazu hat sich Bundespräsident Steinmeier mit Personal des ZInFü sowie Angehörigen des Lehrgangs Generalstabsdienst/Admiralstabsdienst National (LGAN), die anlässlich einer Ausbildungsreise in Koblenz sind, eingehend ausgetauscht.

„Wir verteidigen Demokratie und Freiheit im eigenen Land, aber wir haben Freiheit und Demokratie auch für Europa zu verteidigen. Und deshalb müssen wir in den kommenden Jahren einen noch stärkeren Beitrag für die NATO leisten. Wir brauchen die NATO auch weiterhin in der Zukunft - und wir brauchen das Zentrum Innere Führung“, äußerte Bundespräsident Steinmeier während seines Besuches. Denn im Mittelpunkt stehe die Verteidigung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die Verteidigung von Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit. „Der Wunsch nach Frieden ist noch nicht Frieden. Frieden werden wir nur dann gewährleisten können, wenn wir ernst genommen werden. Dazu gehört die Stärke der Streitkräfte, und dazu gehört auch die Glaubwürdigkeit der Abschreckung“, ergänzte er.

Neben dem Austausch mit Angehörigen der Bundeswehr, besichtigte der Bundespräsident die Wanderausstellung „un.verwundbar“ zum 17. Kunstwettbewerb der Bundeswehr, die noch bis etwa Mitte Juni in Koblenz Station macht.

„Für uns ist der Besuch des Bundespräsidenten ein Zeichen der Wertschätzung von höchster Stelle“, fasste Generalmajor Ansgar Meyer, Kommandeur des ZInFü, den Besuch zusammen. „Der Austausch mit ihm hat gezeigt, dass wir uns mit den relevanten Themen befassen und rasch zu Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart kommen müssen“, fügte er hinzu.

Pressemitteilung des ZInFü

Zur Erinnerung an seinen Besuch erhält Steinmeier ein Faksimile der „Himmeroder Denkschrift“ von Generalmajor Ansgar Meyer. Foto: Bundeswehr/Kondratiuk

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