Allgemeine Berichte | 13.08.2018

3. Steinbildhauer Symposium auf der Historischen Ettringer Lay

Steinen künstlerisch ein „Gesicht“ geben

Noch bis Samstag, 18. August

Alles ist gerichtet - das Symposium konnte beginnen.BS

Ettringen. Es ist schon toll, welche Ideen die Stein-Künstler um den 1. Vorsitzenden des Ettringer Steinmetzvereins, den Steinmetz- und Bildhauermeister Guido Krämer, alles in einer Woche eines Symposiums bewerkstelligen können. Sozusagen „Steine mit Leben erfüllen“ - ihnen ein „Gesicht“ geben. Schon bei der ersten Veranstaltung dieser Art, vor vier Jahren auf dem „steinreichen“ Areal der zerklüfteten Ettringer Lay, wurden die Arbeiten der Steinbildhauer voller Bewunderung von den Besuchern betrachtet. Dankenswerterweise hat die Familie von Steinmetz- und Steinbildhauermeister Hans Walter Simon, der übrigens bei der Gründung des Vereins als allererster Vorsitzender fungierte, ihr Gelände wieder für das Symposium und das anschließend erfolgende Steinmetzfest zur Verfügung gestellt. Hierbei kann der Verein den Besuchern - quasi als „Opening“ zum anschließend stattfindenden Fest des seit nunmehr 18 Jahren bestehenden Steinmetzvereins - „Lust“ auf steinerne Kunst, mit künstlerisch wertvollen Skulpturen aus heimischen Gestein, der Basaltlava, machen. Hautnah und live dabei sein und den Künstlern über die Schultern schauen. Ein Erlebnis für Jung und Alt. Dieser Meinung war auch VG Bürgermeister, Alfred Schomisch, der das Symposium am vergangenen Samstag eröffnete: „Dieses Event vor der beeindruckenden Szenerie der Ettringer Lay, bietet auch für mich die Möglichkeit zu verfolgen, wie eine Idee zu einem Kunstwerk geformt wird und Gestalt annimmt. Es wäre schön, wenn die Exponate der bildhauerischen Ergebnisse am neuen Ettringer Gemeindehaus Aufstellung fänden“.

Die Künstler

Mit dabei sind der Ettringer Steinbildhauermeister Guido Krämer, seines Zeichens auch engagierter „Boss“ der Steinmetze im Heimatort, der das „Segel der Welt“ fertigte. Des Weiteren präsentiert der Steinkünstler Knut Hüneke aus Heidelberg seine Bildhauerkunst (Horus Falke) und auch der wahre „Könner“, Werner Geilen aus Mendig (Lebensbaum) ist mit von der Partie. Weiterhin sind dabei der Steinbildhauermeister aus dem Dorf mit Herz, Thomas Müller (Säule mit drei Köpfen) sowie als fünfte im Bunde, die Steinkünstlerin von der Mosel Maria Hill aus Burg, die ihr Objekt „Keimform“ nennt. Zur Freude aller ist auch der bekannte Maler Richard Frensch aus Mayen wieder mit von der Partie. Er fertigt gekonnt historische Layer Bilder. „Unser Bestreben ist es, das Brauchtum und die Tradition in unserer Heimat zu fördern, den Menschen aus nah und fern einen Eindruck unserer künstlerischen Arbeit zu vermitteln“, so der Vorsitzende Guido Krämer zu „Blick aktuell“. „Wir freuen uns über wertvolle Gespräche zwischen Besuchern und Künstlern. Sie sollte uns „löchern. Wir geben ihnen die fachlichen Antworten, und freuen uns über ein möglichst großes Interesse“, heißt das gemeinsame Statement der Künstler. Und, ein leckeres Bierchen steht beim Symposium für die Besucher bereit.

„Fest der Steinmetze“

Jedenfalls hat man sich, auch durch das im Anschluss folgende beliebte Steinmetzfest von Samstag, 18. bis Montag, 20. August, die Erhaltung dieser Traditionen in einem unheimlich tollen Ambiente der Lay, auf die Fahnen geschrieben. Und beim „Fest der Steinmetze“ kann man auch die fertigen Arbeiten der Künstler vom Symposium bewundern. BS

Künstler unter sich. Hier wird Kameradschaft großgeschrieben.

Künstler unter sich. Hier wird Kameradschaft großgeschrieben.

Die Besucher, darunter auch VG Bürgermeister Alfred Schomisch (Mitte), können bis zum 18. August wieder „über die Schultern“ schauen. privat

Die Besucher, darunter auch VG Bürgermeister Alfred Schomisch (Mitte), können bis zum 18. August wieder „über die Schultern“ schauen. Foto: privat

Alles ist gerichtet - das Symposium konnte beginnen.Fotos: BS

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