Allgemeine Berichte | 14.08.2019, 08:35 Uhr

Wachtberger Wander-Verein hatte eingeladen

Sternwanderung zum Gemeindejubiläum führte auf die Wachtberger Höhe

Etwa 100 Wanderer aus allen Wachtberger Ortschaften beteiligten sich und starteten von drei verschiedenen Punkten aus

Der Ehrenvorsitzende des Wachtberger Wanderer-Vereins, Erich Picard (links), die Vorsitzende Anne Dahmer und Vizebürgermeister Paul Lägel begrüßten etwa 100 Wanderer am Ziel der Sternwanderung anlässlich des Gemeindejubiläums an der „Wachtberger Höhe“. Fotos: JOST
101

Werthhoven. Mit einer Sternwanderung zur „Wachtberger Höhe“ in der Gemarkung Werthhoven endeten die offiziellen Feierlichkeiten aus Anlass des 50. Geburtstags der Gemeinde Wachtberg. Der Wachtberger Wander-Verein mit der Vorsitzenden Anne Dahmer an der Spitze empfing an der mit 269,2 Metern höchsten Erhebung des Drachenfelser Ländchens etwa 100 Wanderer, die sich von drei verschiedenen Startpunkten aus auf den Weg gemacht hatten. Als Ausgangspunkt bot sich etwa der Parkplatz am Einkaufszentrum zur „Berkumer Tour“ an mit einer Länge von drei Kilometern, für die geübte Wanderer etwa eine Dreiviertelstunde brauchen. Die Strecke vom Wandererparkplatz am Werthhovener Sportplatz als Ausgangspunkt war einen Kilometer und eine Viertelstunde kürzer, hier startete die „Werthhovener Tour“. Die längste Strecke startete an der Fritzdorfer Kirche zur „Fritzdorfer Tour“ mit einer Länge von vier Kilometern und einer Dauer von etwa einer Stunde.

Bei den Vorbereitungen hatte sich vor allem der Ehrenvorsitzende des Wachtberger Wander-Vereins, Ernst Picard, verdient gemacht.

Er übernahm auch die Begrüßung der Wanderer und erinnerte daran, dass der Verein mit dieser Veranstaltung eine Tradition fortsetze. „Denn auch zur Feier des 40. Jahrestages der Gemeinde im Jahr 2009 gab es bereits eine Sternwanderung“, so Picard. Seinerzeit war allerdings der Wachtberg das Ziel. Und die erste Sternwanderung erfolgte bereits im Gründungsjahr des Vereins, also 2002.

Damals war die Taufe der Schutzhütte am Wachtberg auf den Namen „Wachtberg-Hütte“ der Anlass, im Jahr darauf gab es eine Wiederholung in Verbindung mit einem „Wachtberg-Hütten-Fest“. Doch so unterschiedlich die Anlässe auch seien, es gebe immer eine Gemeinsamkeit, „denn hier begegnen sich Mitbürger aus den einzelnen Wachtberger Ortschaften, die sonst am Einkaufszentrum ihre Einkaufswagen einander vorbei schieben. Hier kommen sie miteinander ins Gespräch. Oder anders ausgedrückt: Hier kommt zusammen, was zusammengehört.“

Aussichtspunkt an der höchsten Stelle der Gemeinde

Dass man diesmal die „Wachtberger Höhe“ als Ziel gewählt hatte, habe einen Grund, denn der Verein habe mittlerweile sein zehnjähriges Bestehen feiern können. Aus diesem Anlass habe man 2012 einen Aussichtspunkt an exponierter Stelle geschaffen, von dem aus die Wanderer von „höherer Warte“ aus ihre Blicke über die schöne Heimat schweifen lassen können. Die Wahl sei auf diese Stelle gefallen, da sich in unmittelbarer Nähe der höchste Punkt der Gemeinde befinde, was offenbar vielen Wachtbergern nicht bekannt sei. Das Grundstück im Landschaftsschutzgebiet gehöre dem Fraunhofer-Institut und sei dem Wanderer-Verein zur Nutzung überlassen worden. Der Aussichtspunkt wurde im September 2016 eingeweiht und liege an zwei bedeutenden Wanderwegen, dem vom Rhein an die Mosel führenden „Osteifelweg“ und am örtlichen Wanderweg „Rund um Wachtberg“.

Unter den Teilnehmern der Sternwanderung war auch Vizebürgermeister Paul Lägel (SPD), der dem Wander-Verein für sein lobenswertes Engagement dankte. Ebenfalls mit von der Partie war Altbürgermeister Paul Giersberg und der ehemalige Erste Beigeordnete Jörg Ostermann. Sie interessierten sich besonders für das Buch „Die AFH erwandern – entlang der Aachen-Frankfurter-Heerstraße zwischen Sinzig und Rheinbach“, das Picard gemeinsam mit Andreas Schmickler vor wenigen Wochen herausgegeben hatte. Schließlich ist die Aachen-Frankfurter Heerstraße nur etwa drei Kilometer Luftlinie von der „Wachtberger Höhe“ entfernt. Für die musikalische Unterhaltung der Wanderer sorgten die Berkumer Dorfmusikanten. JOST

Mensch und Tier verstanden sich prima am Ziel der Sternwanderung des Wachtberger Wanderer-Vereins.

Mensch und Tier verstanden sich prima am Ziel der Sternwanderung des Wachtberger Wanderer-Vereins. Foto: Volker Jost

Der Ehrenvorsitzende des Wachtberger Wanderer-Vereins, Erich Picard (links), die Vorsitzende Anne Dahmer und Vizebürgermeister Paul Lägel begrüßten etwa 100 Wanderer am Ziel der Sternwanderung anlässlich des Gemeindejubiläums an der „Wachtberger Höhe“. Fotos: JOST Foto: Volker Jost

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bereit für den Ernstfall: die DRK-Wasserwacht Bad Breisig übte auf dem Rhein vom Boot aus die Rettung von Personen im Wasser.  Foto: Astrid Zens / DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.
10

Bad Breisig. Retten, ausbilden, vorsorgen: Die Wasserwacht des DRK-Ortsvereins Bad Breisig engagiert sich mit viel Herzblut für die Sicherheit am und auf dem Wasser. Von der Schwimmausbildung für Kinder über den Wasserrettungsdienst bis zur Nachwuchsförderung leisten die Ehrenamtlichen einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Region.

Weiterlesen

Die L82 bei Sinzig-Franken: Hier herrscht Tempo 50. Foto: ROB
112

Sinzig. Ein neues Thema für den BLICK aktuell-HeimatCheck: Auf der L82 im Bereich zwischen Franken und der Breisiger Straße sorgt das Thema Geschwindigkeit für Diskussionen. Dort gilt mittlerweile Tempo 50. Wer sich konsequent an das Tempolimit hält, berichtet jedoch immer wieder davon, dass andere Verkehrsteilnehmer dicht auffahren oder versuchen zu überholen. Für die Anwohner geht es dabei nicht nur um das eigene Fahrgefühl.

Weiterlesen

Dr. Thomas Dyong, Vorsitzender des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. stand Rede und Antwort zu den Fragen von BLICK aktuell
9

Andernach/Pellenz. Was bedeutet Hospizarbeit eigentlich? Wer kann sie in Anspruch nehmen und wie kann man sich selbst engagieren? Seit mehr als 25 Jahren begleitet die Hospizarbeit der Stiftung Kirchliche Sozialstation schwerkranke und sterbende Menschen in Andernach und der Pellenz. Unterstützt wird sie dabei vom Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige
Imageanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0605#
Heimat aktiv AW
Heimat aktiv AW
Anzeige Allerheiligen
Innovatives aus Andernach
Weitere Artikel
Auch beim diesjährigen Knuspermarkt wird das schnucklige Riesenrad wieder ein echter Blickfang sein.
819

Neuwied. Eine Prise Zimt in der Luft, dort ein bisschen Zuckerguss und ganz viel Lebkuchen-Zauber: In der Vorweihnachtszeit wird in der Deichstadt wieder geknuspert. Denn der Knuspermarkt – Neuwieds Weihnachtsmarkt – lockt von Freitag, 20. November, bis Mittwoch, 23. Dezember, wieder auf den Luisenplatz in der Neuwieder Innenstadt. Mit Ausnahme von Totensonntag am 22. November hat der Knuspermarkt täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Weiterlesen

Symbolbild.
3304

Zeugen retten bewusstlosen Fahrer - Reanimationsversuche scheitern

Tragischer Unfall in Heppingen: Autofahrer stirbt nach Kollision

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Bad Neuenahr-Ahrweiler ereignete sich am heutigen Mittag ein schwerer Verkehrsunfall in Heppingen. Ein 64-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Stromverteilerkasten sowie eine Hauswand. Zeugen vor Ort zogen den bewusstlosen Fahrer aus dem Auto. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag der Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Weiterlesen