Große Karnevals- und Kirmesgesellschaft Weißenthurm e.V.:
Thurer Hitze-Kirmes lockte Gäste aus Nah und Fern
Weißenthurm. Nur einen Schlag benötigte Stadtbürgermeister Gerd Heim beim Fassanstich für die diesjährige Kirmes in Weißenthurm. Das war auch gut so, denn angesichts der heißen Temperaturen musste so niemand der anwesenden Ehrengäste auf ein gekühltes Getränk warten. Zu dem kleinen Festakt konnte Präsident Mirco „Howie“ Hauschild unter anderem VG-Bürgermeister Thomas Przybylla und Thomas Armbrustmacher als Vertreter der „Jecken vom Thur“ begrüßen. Ganz besonders begrüßte der Präsident mit einem Augenzwinkern das „Schönste, was die Thurer Kirmes zu präsentieren hat, nämlich seine Tollität Prinz Hans-Werner I. (Hans-Werner Waldecker) begrüßen. Letzterer war in die traditionelle Rolle des Kurfürsten Kuno von Falkenstein geschlüpft und hatte zuvor ins Wahrzeichen der Stadt, dem Eulenturm, zum Empfang eingeladen. Von dort aus führte sodann der Festumzug mit Unterstützung durch den Urmitzer Musikverein durch die Weißenthurmer Straßen zum Festplatz am Rhein. Eine tolle Unterstützung erhielt der ausrichtende Verein auch wieder durch die örtliche Feuerwehr, die u.a. bei der Aufstellung des Kirmesbaums behilflich war. Gleiches galt für die örtlichen Schützen, die für die Salutschüsse zur Eröffnung verantwortlich waren. Höhepunkte am Abend des zweiten Kirmestags waren das weit sichtbare Feuerwerk und der Auftritt der „Wülfershäuser“, nachdem bereits am Tag zuvor die Gruppe „Kontrollverlust“ für mächtig Stimmung gesorgt hatten.
Stolz und Begeisterung
Der Kirmes-Sonntag wurde durch das Platzkonzert des Musikvereins Kobern eröffnet, wobei auch wieder einige „Örmser“ musikalische Schützenhilfe lieferten. Auf eine gute Resonanz stießen der Kinderflohmarkt und die Tanzdarbietungen von Thurer Kids. Verständlich, dass viele Eltern und Großeltern die Auftritte ihrer Sprösslinge mit Stolz und Begeisterung verfolgten. Auch wenn, wie vielerorts festzustellen ist, das immer weniger Menschen für das Kirchweihfest Urlaub nehmen, so hält die Große Karnevals- und Kirmesgesellschaft am Kirmesfrühschoppen am Montag fest. Der mitgliederstarke und sehr engagierte Verein hat es sich schließlich zur Aufgabe gemacht, Traditionen zu bewahren und an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Zum Kirmesausklang gab es daher abends auch ein traditionelles Thurer Gericht: Döppekoche – und zwar kostenlos, solange der Vorrat reichte. Eine Aktion, die ebenfalls gut ankam. Bewährt hat sich auch die Neuaufteilung des Festplatzes. Vor allem junge Gäste kamen dort voll und ganz auf ihre Kosten. Und für die allerjüngsten gab es erstmals eine kleine Kinderachterbahn.
Neben den Fahrgeschäften stand das gesellige Miteinander im Mittelpunkt der Kirmes. Und so ganz nebenbei gab es natürlich auch schon die ersten Vermutungen und Gerüchte, wer am 27. Januar 2024 als neuer Thurer Prinz vorgestellt wird…
Am Festumzug nahmen in diesem Jahr besonders viele Familien mit bunten Luftballons teil.
Seine Tollität Prinz Hans-Werner I. (Hans-Werner Waldecker) schlüpfte in die Rolle des Kurfürsten Kuno von Falkenstein.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung durch den Musikverein Urmitz
Präsident Mirco „Howie“ Hauschild begrüßte die Ehrengäste auf dem Festplatz.
Der Festplatz am Rheinufer bot zahlreiche Attraktionen für Jung und Alt.
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