Traditionelles Neujahrskonzert im Kapuzinerkloster
Junges Kammermusikensemble Laubenheim zu Gast
Cochem. Zum dritten Mal präsentierte das Kammermusikensemble Laubenheim (KAMEL) ein festliches Neujahrskonzert im Pater Martin-Saal des Kulturzentrums Kapuzinerkloster.
Zu seinem 20-jährigen Bestehen begeisterte das junge Streichorchester in diesem Zusammenhang mit einem herrlich bunten Strauß weltbekannter Melodien, die heuer allesamt einen Blumenbezug hatten und aus der Feder namhafter Komponisten und Interpreten stammten.
Bei einem solchen melodischen Blumenstrauß durfte selbstverständlich auch ein Johann Strauß (Sohn) nicht fehlen.
Der musikalische Vater der weltberühmten Operette Fledermaus (Uraufführung 1874 in Wien) war dann auch mit seinem bekannten Werk „Rosen aus dem Süden“ Namensgeber des diesjährigen Konzertes. Parallel zu diesem von sprichwörtlicher Wiener Eleganz geprägten Konzertwalzer, der nachweislich auf der Operette „Das Spitzentuch der Königin“ basiert, brachte das Ensemble mit „Leichtes Blut“, „An der schönen blauen Donau“ und der „Tritsch-Tratsch-Polka“ noch drei weitere Kompositionen des deutsch-österreichischen „Walzerkönigs“ auf treffliche Weise zu Gehör.
Damit war der bunte Melodienstrauß schon einmal hervorragend bestückt, aber an diesem Konzertabend noch kein fertiges Blumengebinde. Für dessen klangreiche und von herrlicher Vielfalt geprägte Vervollständigung griff das 15-köpfige Ensemble außerdem auf Werke von Dmitri Schostakowitsch (Festliche Ouvertüre) und Pjotr Tschaikowsky (Blumenwalzer) zurück. Rote Rosen regnete es überdies für Hildegard Knef, während sich Jon Bon Jovi im „Bed of Roses“ wohlfühlte und Miley Cyrus ihre „Flowers“ selbst kaufte. Weitere musikalische Höhepunkte eines blütenreichen Streichkonzertes waren „La Vie en Rose“ (Edtih Piaf), „Tulpen aus Amsterdam“ (Ralf Arnie), „Lotusblume“ (Flippers) sowie „The Rose“ (Bette Midler). TE
In diesem Jahr erfreute das 15-köpfige Streichorchester mit einem bunten Blumenstrauß weltberühmter Melodien.
