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Abschlussfeier der Berufsbildenden Schulen Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Unsere Zukunft ist bunt!“

„Unsere Zukunft ist bunt!“

46 Schülerinnen und Schüler machten in diesem Jahr an der BBS ihr Abitur. Foto: DU

03.07.2017 - 13:29

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein alljährliches Highlight der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler (BBS) ist die feierliche Überreichung der Abschlusszeugnisse mit großer Verabschiedungsfeier in der Sporthalle und auf dem Schulhof. Für zahlreiche Schüler, die erfolgreich eine der unterschiedlichen BBS-Schulformen absolviert hatten, war es der letzte – oder je nach beruflicher Orientierung – der vorerst letzte Schultag an der mit mehr als 2.500 Schülern größten Schule des Kreises Ahrweiler. Nachdem sich die Abiturienten zum obligatorischen Abschlussfoto versammelt hatten, stieg in der Sporthalle die eigentliche Schlussfeier.

Diese stand unter dem Motto „Unsere Zukunft ist bunt“, auf das auch die kommissarische Schulleiterin Gundi Kontakis in ihrer Begrüßungsansprache einging: „Unsere Zukunft ist bunt – so lautet das Motto unserer diesjährigen Schulabschlussfeier. Warum?

Das wird sich der eine oder andere fragen. Schlimmstenfalls sagt jemand: ‚Meine Zukunft ist grau oder schwarz‘, was ich nicht hoffe. Wir sehen hier im Raum eine bunte Truppe von Schülerinnen und Schülern, die an einer unserer vielfältigen Schulformen ihren angestrebten Abschluss erreicht haben. Dem einen ist es vielleicht schwergefallen, dem anderen in den Schoß. Hinterher spielt das keine Rolle mehr.

Das Ergebnis zählt. Nun sitzen Sie hier und schauen in die Zukunft. Ich wünsche Ihnen eine bunte Zukunft, und zwar bunt im Sinne von vielfältig. Einige tun sich heutzutage schwer mit der Vielfalt, die uns umgibt. Unsere Welt ist durch sie komplexer geworden, nicht immer leicht zu verstehen, Anforderungen an uns ändern sich ständig und stellen uns vor Herausforderungen. Wir sind ständig einer Flut von Informationen ausgesetzt, und das alles empfinden wir oft als anstrengend. Da ist es verständlich, dass manch einer statt Vielfalt die einfache Lösung sucht, die manche zwar versprechen, die es aber so gar nicht gibt.“


„Vielfalt statt Einfalt“


Kontakis weiter: „Nicht umsonst ist ein Gegensatz von Vielfalt die Einfalt. Und einfältig zu sein ist eigentlich nicht erstrebenswert. Ich hatte in diesem meinem ersten Jahr als Schulleiterin an dieser Schule das große Glück, an vielen Beispielen zu sehen und zu erleben, was Schülerinnen und Schüler auf die Beine stellen können, wenn sie vielfältig statt einfältig denken und handeln. Ich nenne nur einige Beispiele: Es gab den Schüleraustausch mit Frankreich, das Fernrohr auf der Landskrone, den Film über nachhaltige Lieferketten, der beim G20-Gipfel der Arbeitsminister im Bad Neuenahr gezeigt wurde, der gewonnene Wettbewerb der Fachschule Altenpflege mit dem Thema ‚Zwischen Nestwärme und Krise - Was bedeutet Familie für mich?‘, der unter 300 Teilnehmern den ersten Preis gewonnen hat und noch bis zum 30. Juni im Abgeordnetenhaus des Mainzer Landtages ausgestellt ist, oder das wunderbare Theaterstück ‚Gangs for freedom‘ der Fachschule Erzieher, das in besonderer Weise die Bedeutung des Wortes bunt verkörpert.“

Zuvor hatte die Schülerband „Yeast“ mit einem Intro für den rockigen Auftakt der Feier gesorgt. Launig-humorvoll moderiert von Marc Michels (Schüler der Fachschule für Erzieher), folgte ein weiteres Grußwort von Schülersprecher Daniel Eble. Auch der Kultur- und Showaspekt kam alles andere als zu kurz: Dem Ausschnitt aus dem Theaterstück „Gangs for Freedom“, das die Fachschule für Erzieher bereits im Rahmen der „Ahrweiler Freiheitswochen“ aufgeführt hatte, folgte eine spektakuläre Jonglage-Vorstellung von Janis Dinklage (Fachschule für Erzieher). Natürlich wurden auch die Schulbesten Christina Saager (Grafschaft/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Fachbereich Bäckerei) und Lars Lietzbach (Bad Neuenahr-Ahrweiler/Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung) geehrt. Sie erhielten für ihren jeweiligen Notendurchschnitt von 1,0 aus den Händen von René Schell den Förderpreis der Kreissparkasse Ahrweiler. Nach weiterer Livemusik setzten sich die Feierlichkeiten bei Grillspeisen und kühlen Getränken auf dem Schulhof fort.


Der Abiturjahrgang 2017


Lukas Heinz-Josef Adeneuer, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Leonard Brügmann, Altenahr; Daria Cremer, Niederzissen; Viktoria Dahms Sinzig; Patricia Daum, Niederzissen; Andrea Degen, Bad Neuenahr-Ahrweiler; René Dolff, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Maxi Erens, Sinzig; Joshua Farnschläder, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Jakob Gabriel, Altenahr; Tim Lennart Galle, Ahrbrück; Julia Gemein, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Jonas Gies, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Tugba Güner, Sinzig; Timo Guzik, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Benjamin Handanagic, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Niklas Hecker, Grafschaft; Anna Hoffmann, Sinzig; Krzysztof Hutny, Remagen; Tristan Erik Jonas, Remagen; Yannick Leon Kardeis, Niederzissen; Hendrik Ketterer, Sinzig; Dominik Krahe, Bad Breisig; Madita Lehrig, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Christopher Lepp, Lind; Jennifer Lesniok, Sinzig; Tim Ley, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Matthias Liang, Andernach; Anna-Lena Lohe, Bad Neuenahr-Ahrweiler; René Marienfeld, Remagen; Jan Münch, Hönningen; Lena Nachtsheim, Sinzig; David Nelles, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Stefanie Nelles, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Kevin Peltzer, Grafschaft; Marius Phiesel, Berg; Peter Portugall, Sinzig; Jost Richter, Bad Breisig; Mike Rothstein, Sinzig; Maik Sarve, Wassenach; Elisabeth Schmidt, Sinzig; Simon Schneider, Grafschaft; Marc Seiwerth, Remagen; Jonas Simon, Altenahr; Daniel Till, Bad Neuenahr-Ahrweiler; Celine Wunschikowski, Lind. Physikpreis: Hendrik Ketterer, David Nelles, Maik Sarve. Preis des Ministeriums: Jakob Gabriel.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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