Matthias Bruderschaft Kobern-Gondorf spendet 800 Euro an Koblenzer Caritas und Die Schachtel e. V.
Unterstützung in der Region - von Mensch zu Mensch
Kobern-Gondorf. Bereits seit 1989 gibt es in Kobern-Gondorf die Matthias Bruderschaft. Zu Beginn stand die Restaurierung der Matthiaskapelle hoch über der Mosel im Fokus.
Auch nach der Fertigstellung lief das ehrenamtliche Engagement der Bruderschaft weiter. Neben der jährlichen dreitägigen Fußwallfahrt zum Grab des heiligen Matthias nach Trier sind die Mitglieder an allen Sonn- und Feiertagen aktiv, um Besuchern die Besichtigung der wunderschönen und geschichtsträchtigen Kapelle zu ermöglichen.
Im Jahresschnitt erleben 4.500 Gäste das faszinierendes Denkmal staufischer Baukunst.
Der Eintritt ist bewusst frei, um allen Menschen unabhängig des Budgets die Besichtigung zu ermöglichen. Die Bruderschaft bittet um freiwillige Spenden, mit denen gute Zwecke in der Region gefördert werden. „Unser Ehrenamt spiegelt unsere Liebe zur Heimat wider und ist eine absolute Herzenssache“, berichtet Brudermeister Harry Schneider. „Das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit zur Region sind auch bei unseren Spendenprojekten sehr wichtig.“
Soforthilfen und Mittagessen für zehn Tage
Groß war die Freude bei der symbolischen Spendenübergabe in Koblenz, als eine Delegation der Matthias Bruderschaft gleich zwei gute Zwecke besuchte. Über jeweils 400 Euro durften sich die Allgemeine Sozialberatung der Caritas und Die Schachtel e. V. freuen.
Die Beratungsstelle der Caritas hat eine offene Tür für alle Menschen, die sich in einer Krisensituation oder Notlage befinden. Auf Wunsch der Bruderschaft werden mit der Spende insbesondere alleinerziehende Elternteile mit Soforthilfen unterstützt; z. B. Gutscheine für Lebensmittel oder Schulmaterialien. Die Schachtel e. V. ist eine wichtige Anlaufstelle für wohnungslose Menschen. Die Spende ermöglicht im angegliederten Wohnungslosenrestaurant „Mampf“ die Finanzierung des Mittagessens für zehn Tage.
„Wir sind beeindruckt von der Arbeit für Menschen, die es nicht leicht haben im Leben“, ergänzt Harry Schneider von der Bruderschaft. „Wir möchten mit der Spende ein Zeichen der Solidarität setzen – eine Unterstützung von Mensch zu Mensch in der Region.“
