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Verbandsgemeinde Montabaur

VG Montabaur schließt bis auf weiteres öffentliche Einrichtungen

Schutz der Bevölkerung und Mitarbeiter vor Corona steht im Vordergrund

VG Montabaur schließt bis auf weiteres öffentliche Einrichtungen

Die öffentlichen Einrichtungen der VG bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Foto: VG Montabaur

14.03.2020 - 09:25

Verbandsgemeinde. Mit sofortiger Wirkung hat die Verbandsgemeinde Montabaur bis auf weiteres alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen, die in ihrer Verantwortung stehen. Betroffen sind das Mons-Tabor-Bad, die Volkshochschule, das Haus der Jugend, die Tourist-Information, das Migrationszentrum, das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek. Die Verwaltung selbst bleibt am Montag, dem 16. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen, danach können Bürger nur noch nach telefonischer Voranmeldung das Rathaus betreten. Schulen und Kitas sind landesweit geschlossen, bieten aber in geringem Umfang eine Notbetreuung an. Alle Maßnahmen sollen helfen, die Ausbreitung der Corona-Epidemie zu verlangsamen und sowohl die Menschen in der Verbandsgemeinde als auch die Mitarbeiter in der Verwaltung schützen.

„Wir müssen unsere Verwaltung für einen Tag schließen, damit wir intern einige Schutzmaßnahmen treffen und die Mitarbeiter sich auf die neuen Regelungen einstellen. Ab Dienstag können die Bürger uns wieder besuchen, wenn sie sich vorher angemeldet haben“, begründet Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich die eintägige Schließung. Bürger sollen dann vorab einen Termin vereinbaren unter der Zentralnummer 02602 / 126-0. Dann können sie das Verwaltungsgebäude nur über den Haupteingang am Konrad-Adenauer-Platz 8 (Drehtür) betreten. Dort müssen sie zunächst an der Gegensprechanlage klingeln und werden dann abgeholt.

Außer dem Rathaus sind alle anderen öffentlichen Einrichtungen bis auf weiteres geschlossen. Die Liegenschaften der Verbandsgemeinde - dazu zählen auch die Schulturnhallen - stehen nicht für Veranstaltungen oder Versammlungen zur Verfügung, in der Stadt Montabaur sind die Gemeinschaftshäuser in den Stadtteilen und die Stadthalle geschlossen, das dortige Restaurant bleibt geöffnet. Es werden keine Sondergenehmigungen für Veranstaltungen auf Plätzen und Straßen erteilt. Die Arbeit der politischen Gremien wird auf dringend notwendige Themen beschränkt und es wird möglichst viel digital abgewickelt. Bereits gestern wurden bis Ende April alle Veranstaltungen abgesagt, die in der Verantwortung der Verbandsgemeinde und der Stadt stattfinden sollten, vhs–Kurse sind ab sofort ausgesetzt. „Ich appelliere an alle unsere Mitgliedsgemeinden, sich diesen Maßnahmen anzuschließen. Je entschlossener wir handeln, umso besser sind unsere Erfolgsaussichten“, so Richter-Hopprich am Freitagabend. Die Freiwilligen Feuerwehren sind weiter im Einsatz, verzichten aber auf Übungen, Fortbildungen und Geselligkeit. Die Verantwortung für die Sportplätze liegt in der Regel bei den Ortsgemeinden und der Stadt; Vereine werden gebeten, sich an die Ortsbürgermeister zu wenden.

Die Schulen und Kitas sind landesweit geschlossen. Für besondere Notfälle bieten die Kitas und Schulen in kleinen Teams eine Notbetreuung für die Kinder an, die nicht zuhause betreut werden können. Eltern werden gebeten, sich am Montagmorgen zunächst telefonisch mit ihrer Schule oder Kita in Verbindung zu setzen, falls sie dringenden Bedarf haben.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Am 17.03.2020 gab Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das unrealistische Regierungsversprechen: "Kein Arbeitsplatz geht wegen Coronakrise verloren!"
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
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