Landrat Dr. Alexander Saftig überreichte kleine und große Wappenteller

Verdiente Persönlichkeiten für ihr Engagement geehrt

„Ihnen verdanken wir, dass wir in unserem Landkreis so gut aufgestellt sind.“

02.09.2021 - 12:33

Polch./Kreis MYK. Es war heuer die angenehme Aufgabe von Landrat Dr. Alexander Saftig, insgesamt neun verdiente Persönlichkeiten aus dem Landkreis Mayen-Koblenz auszuzeichnen. Dies im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Polcher Forum, wo der Kreischef sechs kleine und drei große Wappenteller des Landkreises nebst Anstecknadel, sowie einem Blumen- bzw. Weinpräsent an besagte Bürger/innen überreichen konnte. Das Ganze im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und Angehörigen der Auszuzeichnenden. Hier war es dem Landrat, laut eigenen Aussagen eine besondere Ehre, persönlich als Laudator zu fungieren, um das außergewöhnliche Engagement und die damit verbundenen Leistungen der Persönlichkeiten, zum Wohl der Allgemeinheit, hervorzuheben. Den kleinen Wappenteller erhielten in der Folge Barbara Hansen (Kaltenengers) für ihr langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik, der Frauengemeinschaft St. Sebastian und einer Vielzahl weiterer sozialer Einrichtungen. Marika Kohlhaas aus Mayen wurde die Ehrung wegen ihrer vielseitigen künstlerischen Tätigkeit und ihrem kommunalpolitischen Einsatz, sowie ihrem Ehrenamt als versierte Stadtführerin zuteil. Umweltfreundliche Aktivitäten hat sich Barbara Lübke-Becker aus Gering auf die Fahne geschrieben, um diesbezüglich unterschiedliche Landschafts- und Naturräume zu schützen und zu erhalten. Dazu gesellt sich ihr Herzensprojekt „FARM“. Ein sozialpädagogischer Lernort mit Tieren, wo Menschen mit und ohne Behinderung in ihrer Entwicklung nachweislich die Lebensqualität fördern können. Für diesen Einsatz erhielt sie jetzt den Wappenteller. Rolf Rockenbach aus Weitersburg wurde wegen seiner von Vielfalt geprägten Ehrenamtstätigkeit ausgezeichnet. 35 Jahre Kommunalpolitik und davon 22 Jahre Amtszeit als Ortsbürgermeister (vier Wiederwahlen) zeichnen seinen pflichtbewussten und erfolgreichen Weg zum Wohl der Bevölkerung aus. Der besondere Einsatz für den Mitmenschen im Rahmen der Gemeinde-, Jugend- und Seniorenarbeit, brachte Rüdiger Schäfer aus Andernach den Wappenteller des Landkreises ein. Als Kümmerer, Moderator, Koordinator und Motivator, hatte er stets ein offenes Ohr für die Mitmenschen und er ist auch heute noch in der Familie, der Nachbarschaft, dem Freundeskreis oder im Verein präsent, wenn es um eine Hilfestellung jedweder Couleur geht. Das Leben von Torsten Schambortski aus Mülheim-Kärlich ist von Musik geprägt. Unter dem Motto: „Musik ist Leben und Leben ist Musik“ hat sich dieser Wappenteller-Empfänger den Weg in die Herzen der Menschen geebnet. In seinem 25 Jahre jungen Herzensprojekt „pianoforte“ (Chor der Kolpingfamilie St. Mauritius Kärlich), hat er sich auch bereits international einen Namen gemacht und in diesem Zusammenhang ebenfalls rund 40.000 Euro an Spendengeldern, bspw. für die Flutopfer und die Flüchtlingshilfe, zusammengebracht. Dr. Saftig bezeichnete Torsten Schambortski als Glücksfall für den Landkreis und die Stadt Mülheim-Kärlich. Über den großen Wappenteller durfte sich in der Folge Willi Elz aus Plaidt freuen. Er ist u.a. Geschäftsführer des Fördervereins Seniorenzentrum Plaidt, wo er es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Volksliederkonzerte mit dem Akkordeon und der Mundharmonika (auch mit Abstand während der Corona-Pandemie), sowie Radtouren und Rikscha-Fahrten für die betagten Leute, sind nur einige Beispiele, mit denen Willi Elz den Alltag seiner „Oldies“ lebenswerter macht. Mit dem Unternehmensslogan „Traditionell Innovativ“ hat sich Alfred Jungbluth aus Kruft einschließlich des damit verbundenen Engagements einen Namen gemacht. Ein mittelständiges und inhabergeführtes Familienunternehmen seit 55 Jahren, mit 260 langjährigen Mitarbeitern und 5 Standorten innerhalb von Rheinland-Pfalz. Traditionelle und familiäre Werte bilden hier die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, bei der die Zukunft durch innovative Ideen immer aktiv mitgestaltet werden soll. „Auf diese Weise gelang dem Unternehmer die Transformation von einem Stahl-, Eisenstapler- und Baumaschinenbetrieb, zu einem kompetenten Spezialisten im Bereich der automatisierten Industrie 4.0“, so der Landrat. Für diese Leistung zeichnete er Alfred Jungbluth mit dem großen Wappenteller aus. Dritter Empfänger dieser Auszeichnung in 2021 war abschließend Karl Mannheim aus Mülheim-Kärlich. Ein „Self-made-Mann“, wie ihn Dr. Saftig in seiner Laudatio bezeichnete, der zunächst als Berufspilot durch Ägypten und Nigeria jettete und später mit Partner die Rotorflug GmbH und danach die Vulcanair GmbH gründete. „Unter anderem ist der passionierte Sammler von Oldtimer-Traktoren aber auch seit 1999 ein geschätzter Allrounder in der Kreis- und Kommunalpolitik und setzt sich in verschiedenen Gremien für die Bedürfnisse der Mitmenschen ein“, so der Landrat resümierend.


„Mayen-Koblenz braucht Menschen wie Sie.“


Seine abschließenden Dankesworte richtete der Kreischef nochmals an alle Preisträger: „Mayen-Koblenz braucht Menschen wie Sie. Eine Gesellschaft, in der sich Menschen um ihre Mitmenschen kümmern und sich darin für das Gemeinwohl verantwortlich fühlen, darf sich glücklich schätzen. Dieses Glück wohnt vielfach in den Mauern unseres Kreises – und daran haben in erster Linie Sie den Hauptanteil. Ihnen verdanken wir, dass wir in unserem Landkreis so gut aufgestellt sind!“

TE

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Kommentare
juergen mueller:
Nachtrag: Weder vertikales noch horizontales "Stadtgrünchen" erfüllen die Voraussetzungen dafür, was man mit einem Beitrag zum Klimaschutz, Lebensqualität, Gesundheit etc. auch nur annähernd in Verbindung bringen könnte. Konstruktives Denken ist nicht jedem gegeben, auch den Freien Wählern offensichtlich...
juergen mueller:
Verkehrtes Denken "Freie Wähler". Jeden Tag werden in Deutschland ca. 60 Hektar Flächen verbraucht, in Siedlungs- u. Verkehrsfläche umgewandelt (auch in u. um Koblenz). Über die Hälfte davon versiegelt Versiegelung sorgt dafür, dass es in Städten wärmer ist/wird. Versiegelte Flächen z.B. verdunsten...
Tobi:
Guter Bericht. Schade, dass das Rote Kreuz bzw. Rettungsdienst oft bei den Berichten nicht benannt wird....
G. Friedrich:
Keine Kameras ? Kein Dienstpersonal, Wachen- irgendwas ? Nichts brennt von alleine in einer Garage....
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