Allgemeine Berichte | 30.08.2023

A48 – Abbruch der Wirtschaftswegüberführung bei Kesselheim erfolgt Ende September

Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen

Symbolbild  Quelle: pixabay.com

Kesselheim. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH beginnt in der 1. Septemberwoche mit den notwendigen Vorarbeiten zum geplanten Abbruch der Wirtschaftswegeüberführung zwischen der Bendorfer Rheinbrücke und der Anschlussstelle (AS) Koblenz-Nord im Zuge der A48. Der Abbruch des Bauwerks einschließlich des Mittelpfeilers erfolgt anschließend unter Vollsperrung der A48 in beiden Fahrtrichtungen ab Freitag, 22. September, 20 Uhr, bis Montag, 25. September, 4 Uhr morgens. Direkt im Anschluss soll der Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen wieder zur Verfügung stehen.

Um die geplanten Abbrucharbeiten durchführen zu können, werden in der Zeit vom 4. September bis zum 21. September 2023 im Rahmen von Tagesbaustellen eine Reihe von Vorarbeiten ausgeführt. Dazu zählen u.a. die Montage von Schutznetzen, das Abräumen der Brückenfahrbahn (Geländer, Pflaster, etc.) sowie das Öffnen der Betonschutzwände. Hierfür ist im Baustellenbereich ein temporärer Einzug von Fahrstreifen notwendig. Die jeweils erforderlichen Baustellenverkehrsführungen sind so terminiert, dass der Berufsverkehr möglichst minimal beeinträchtigt wird.

Umleitung während der Vollsperrung vom 22. September 23, 20 Uhr bis Montag, 25. September 23, 4 Uhr

Für die Fahrtrichtung Trier

An der A48-AS Bendorf wird der Verkehr abgeleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke (U44) über die B42, B256, und B9 zur AS Koblenz-Nord geführt.

Für die Fahrtrichtung AD Dernbach (Frankfurt/Köln)

An der A48-AS Koblenz-Nord wird der Verkehr abgeleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke (U95) über die B9, B256 und B42 zur AS Bendorf geführt.

Es wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und eine angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen. Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Wie der Abbruch durchgeführt wird

Die Abbrucharbeiten der rund 45 Meter langen Wirtschaftswegeüberführung aus dem Jahr 1963 starten am Freitagabend mit dem Abbruch der Betongleitwand, die im Mittelstreifen beide Richtungsfahrbahnen voneinander trennt. Anschließend wird zum Schutz der Fahrbahnen ein Fallpolster bestehend aus Vlies, Stahlplatten, Sand hergestellt. Danach beginnt in den frühen Samstagmorgenstunden der Abbruch des Überbaus. Dabei kommen mehrere Bagger zum Einsatz, welche die verwertbare Bausubstanz sukzessive abtragen. Am Boden werden die einzelnen Materialbestandteile voneinander getrennt, sodass das gewonnene Material später zur Wiederverwendung aufbereitet werden kann. Für Samstagabend bis Sonntagabend ist der vollständige Abbruch der beiden Widerlager und des Mittelpfeilers geplant. Danach folgen der Rückbau der Fallpolsterkonstruktion, die Reinigung der Fahrbahnen und die Verkehrsfreigabe.

In der Folgezeit werden noch abschließende Restarbeiten wie das Herstellen der Betongleitwände ausgeführt. Um diese mehrtägigen Arbeiten erledigen zu können, ist im Baustellenbereich ein temporärer Einzug von Fahrstreifen notwendig. Die Baustellenverkehrsführungen sind so terminiert, dass der Berufsverkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Fakten zum Bauwerk

Brückenlänge: 45 m Brückenbreite: 6 m Brückenhöhe: 5,40 m

Materialart: Stahlbeton-Plattenbalken-Konstruktion Autobahn-Fahrbahnbreite: 27m

Hintergrund: Im August 2022 hatte die Autobahn GmbH eine Sonderprüfung am Bauwerk durchgeführt; aus Gründen der Verkehrssicherheit erfolgte die umgehende Sperrung des Brückenbauwerks. Da die Wirtschaftswegeüberführung in den Sechzigerjahren geplant worden ist und aus Abwägung von wirtschaftlichen Gründen nach dem Abbruch keine neue Brücke vorgesehen ist, müssen mögliche Alternativlösungen baurechtlich über ein Planfeststellungsverfahren abgesichert werden.

Die Ergebnisse der seit der Sperrung erfolgten Bauwerksprüfungen zeigen, dass sich das Schadensbild weiter verschlechtert hat. Um die Verkehrssicherheit im angesprochenen Bereich auf der A48 weiterhin zu gewährleisten, erfolgt jetzt der vorgezogene Abbruch des Bauwerks. Pressemitteilung Die Autobahn GmbH des Bundes

Symbolbild Quelle: pixabay.com

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