Allgemeine Berichte | 06.01.2024

Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz:

„Vom Acker auf den Teller zum Gast: Essen muss bezahlbar bleiben.“

Traktor-Demo in Koblenz kurz vor Weihnachten. Foto: SCH / Archiv

 

Bad Kreuznach. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz unterstützt die Forderungen des Bauernverbandes, die Lebensmittelerzeugung und Lebensmittelverarbeitung in 2024 ff gegenüber 2023 nicht mit weiteren finanziellen Lasten zu verteuern. Essen muss bezahlbar bleiben. Eine Verteuerung der Lebensmittelerzeugung  beim Landwirt wird zwangsläufig zu weiteren Preiserhöhungen bei den regionalen Lebensmitteln führen. Höhere Lebensmittelpreise treffen diejenigen in der Gesellschaft, die nicht zu den „Besserverdienenden“ gehören, besonders hart. Präsident Gereon Haumann: „Als Branchenverband setzen wir uns beständig für die Bezahlbarkeit von gesunden Lebensmittel und Speisen ein. Mit den Bauern sind wir als Lebensmittelverarbeitendes Gewerbe eng verbunden. Uns eint das Bemühen um die Sicherung regionaler und gesunder Lebensmittelproduktion. Da passt es zusammen, dass wir uns zusammen mit dem Bauernverband gegen die Pläne der Bundesregierung der Erhöhung von Abgaben und Lasten wenden.“

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz hat in seiner heutigen Gremiensitzung folgendes einstimmig beschlossen:

1. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz wird auf Einladung des Bauern- und Winzerverbandes mit seinem Präsidenten bzw. seinen Vertretern an genehmigten und friedlichen Kundgebungen auf dem Podium teilnehmen.

2. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz wird sich im Rahmen der Kundgebungen ausdrücklich zu den gemeinsamen Zielen des Bauernverbandes und des DEHOGA Rheinland-Pfalz in einem Redebeitrag erklären:

Die Erzeugung, die Verarbeitung und Zubereitung von Speisen – „vom Acker auf den Teller zum Gast“ – darf gegenüber 2023 mit keinen weiteren finanziellen Lasten verteuert werden, weder durch die Streichung von Vergünstigungen von Agrardiesel, noch durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Speisen zum 1.1.2024 von 7 auf 19%!

3. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz wird seine Mitgliedern zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen aufrufen.

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz fordert die Bundes- und Landesregierung auf, den Lebensmittelerzeugenden und Lebensmittelverarbeitenden Branchen keine zusätzlichen Kosten- und Steuerbelastungen in 2024 ff gegenüber 2023 aufzubürden.

Pressemitteilung des DEHOGA Rheinland-Pfalz

Traktor-Demo in Koblenz kurz vor Weihnachten. Foto: SCH / Archiv

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
3+1 Aktion
Gesundheit im Blick
Touristik Anzeige
Räumungsverkauf
Imageanzeige, 2. Anzeige "2+1" Aktion
Empfohlene Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.Foto: privat
18

Es gibt eine Rubrik der kuriosen Feiertage, die im Internet abrufbar ist und für jeden Tag im Jahr eine Vielzahl interessanter oder auch nur amüsanter Feiertage auflistet. Für den 28. Juli wird in dieser Liste der Tag des Kaffeesatzes ausgewiesen, der bundesweit seit 2021 begangen wird. Ob es sich wirklich um einen Feiertag handelt oder nicht doch um einen initiierten Gedenktag, da nicht alle Kaffee trinken , das sei dahingestellt.

Weiterlesen

Die Innenstadt war stets gut besucht.
55

Remagen. Es stimmte einfach alles beim ersten Jakobsmarktsonntag in Remagen. Fand am Abend vorher die Wallfahrtseröffnung mit der Erhebung des Heiligen Hauptes großen Zuspruch, so erlebte der erste Jakobsmarktsonntag wohl sein bestes Jahr seit einigen Jahren. Nicht zuletzt sorgten dafür die sehr angenehmen Temperaturen. So ließen es sich wirklich Tausende Gäste aus Nah und Fern nicht nehmen, nach Remagen zu kommen und den ersten Jakobsmarktsonntag zu besuchen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
3238

Rhein-Sieg-Kreis. Nach dem eine Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag (5. Juli) auf der Bundesautobahn 61 zwischen den Anschlussstellen Miel und Rheinbach ist die sechsjährige Tochter der verunfallten Familie am Mittwoch (15. Juli) in einer Klinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Mädchen war unmittelbar nach dem Unfall notoperiert worden und befand sich seitdem in intensivmedizinischer Behandlung.

Weiterlesen