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Wachtberger Drache in Berkum feierlich enthüllt

Wappentier schmückt nun den Kreisel

Jugendliche arbeiteten mit Willi Reiche im Team am Kunstwerk

02.10.2019 - 13:10

Berkum. Zwei Tonnen Rundstäbe und Bandeisen, sieben motivierte Jugendliche und ein Künstler waren notwendig, um eines der aufsehenerregendsten Kunstwerke Wachtbergs in einem Pecher Garten zu schaffen. In einem bis in die Sommerferien reichenden Projekt flexten, bohrten, feilten und schweißten die Schüler der Hans-Dietrich-Genscher Schule an dem Riesendrachen, der kürzlich auf dem Kreisel am Einkaufszentrum feierlich enthüllt wurde.

Ein Jahr zuvor war der Vorsitzende des Vereins für Kunst und Kultur in Wachtberg in ihr Büro gekommen und habe die Pläne des Vereins vorgetragen, berichtete Bürgermeisterin Renate Offergeld kurz vor der Enthüllung. Im Rahmen des 50-jährigen Gemeindegeburtstages sollte der Wachtberger Künstler Willi Reiche zusammen mit Schülern der HDG-Schule ein Kunstwerk schaffen, das unübersehbar für die Gemeinde an einem der höchsten Punkte Wachtbergs stehen sollte. Gesagt, getan: Willi Reiche wies im Frühjahr Jelle Bollebakker, Julian Kaspers, Dominik Ziebach, Kai Flemmer, Ahmed Alali, Daniel Drach und René Gottschling in die Künste der Metallbearbeitung ein, so dass es losgehen konnte.

Kurz vor den Sommerferien war mit dem bis zum Hals fertigen Drachen Halbzeit gewesen, die zweite Phase wurde geplant und begonnen. Schließlich stand man vor dem fertigen Drachen und gleichzeitig vor einem Problem: Wir bewegt man etwas 5,80 Meter Großes und zwei Tonnen Schweres sicher von Pech nach Berkum? Mit einem Tieflader und einem Kran „flog“ der Drache an seinen Standplatz, berichtete Alfred Schneider am Tag der Enthüllung. Dabei habe er bis zum Kreisel wegen seiner Größe hier und da von den Bäumen ein Häppchen Grünes genommen. So wacht von nun an der Drache über die Geschicke Wachtbergs. Für die Jugendlichen war es ein ganz besonderes Erlebnis, dass man so etwas Großes im Team schaffen kann.

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Ich halte das für realistisch und befürchte einen 2. Shutdown.
Jetzt im Sommer wird sich das Virus langsamer verbreiten, denn wir sind alle viel draußen.
Ich sehe und erlebe viele, die sich nicht mehr an die Regeln halten - deshalb hat Drosten vermutlich Recht.
Ich halte Corona nicht für besonders gefährlich und bleibe deshalb gelassen.
Es ist mir egal - wir sind in Deutschland gut genug ausgestattet, um auch einen 2. Shutdown gut zu überstehen.
Spätestens im Herbst mit der üblichen Grippewelle wird sich auch Corona wieder ausbreiten.
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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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