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Staatssekretär Clemens Hoch überreicht Landesehrennadeln

„Weil sie nicht aufgeben, wenn es schwierig wird“

05.09.2019 - 08:11

Mayen-Koblenz. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, hat 15 ehrenamtlich engagierten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz überreicht. „Die Auszeichnung mit der Ehrennadel ist ein Zeichen der Würdigung besonderer Verdienste um unsere Gesellschaft. Ich freue mich sehr, dass ich gleich 15 Bürgerinnen und Bürger dieses Landkreises für ihr ehrenamtliches Engagement ehren darf“, sagte Staatssekretär Clemens Hoch bei der Verleihung im Kreishaus. „Ehrenamtler beweisen immer wieder mit Herz und Verstand, wie wichtig sie sind. Mit ihrem menschlichen und wertebewussten Miteinander schaffen sie ein großes soziales Netzwerk und halten es aufrecht. Sie sind die Zahnräder unserer Gesellschaft. Sie halten unsere Gesellschaft am Laufen,“ richtete sich auch Landrat Dr. Alexander Saftig an die Geehrten. Wer die Ehrennadel erhält, hat in seinem ehrenamtlichen Engagement „langen Atem“ bewiesen. Mindestens zwölf Jahre müssen sich Bürgerinnen und Bürger des Landes zuvor engagiert haben, um die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Auszeichnung zu erhalten. Diesem unermüdlichen und keineswegs selbstverständlichen Einsatz gelte große Anerkennung und Wertschätzung, sagte Staatssekretär Clemens Hoch. „Wir alle wissen, dass nicht alles nur mit einem Lächeln von selbst funktioniert. Manchmal müssen wir kämpfen, manchmal auch deutliche Worte finden. Die Verleihung der Ehrennadel soll auch Dank sein dafür, dass Sie nicht aufgeben, wenn es schwierig wird.“ Auszeichnungen wie die Ehrennadel seien immer auch mit der Hoffnung verbunden, dass eine solche Wertschätzung ausstrahlt und anderen eine Motivation ist, sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einzubringen, betonte Staatsekretär Hoch. „Mit Ihrem Engagement ragen die heute geehrten Bürgerinnen und Bürger als Vorbilder für unsere Gesellschaft heraus. Sie geben nicht nur konkrete Unterstützung im Einzelfall, sondern auch Denkanstöße für Politik und Gesellschaft“, so der Staatssekretär. Die Formen der Hilfe und des Engagements sind vielfältig. Er zeichnete Frauen und Männer aus, die sich in Vereinen, Verbänden und in der Kommunalpolitik, im Kirchlichen, im Sozialen, im Sport, im Kulturellen, in der Brauchtums- und der Heimatpflege, aber auch in der Familie oder in der Nachbarschaft engagiert haben.


Claudia Blotzki


Claudia Blotzki aus Polch setzt sich seit über 40 Jahren für den DRK-Ortsverein Polch ein und hat dort als Vorstandsmitglied bereits in den verschiedensten Funktionen Verantwortung übernommen. Seit 2004 gehört sie dem Rat der Stadt Polch an, sitzt seit 2009 im Verbandsgemeinderat Maifeld und hat sich von 2014 bis 2019 als erste Beigeordnete der Stadt Polch für die Belange ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger stark gemacht. Zudem leitete sie von 1988 bis 2003 die Geschäfte des Frauenchors Polch und ist seit 2011 im Förderverein „Ehemalige Synagoge Polch“ als Kassiererin tätig.


Maximilian Erbar


Über 70 Jahre engagiert sich Maximilian Erbar aus Mülheim-Kärlich im kirchlichen Bereich- von 1945 bis 1951 in der Jugendarbeit der katholischen Kirche, von 1970 bis 2012 als Kirchenvorstand beziehungsweise Verwaltungsrat der Pfarrei Maria Himmelfahrt Mühlheim. Besonders hervorzuheben ist sein beispielloser und persönlicher Einsatz für den Bau und die Finanzierung einer neuen Orgel sowie die Unterstützung bei weiteren Sanierungsmaßnahmen wie die der Kirche, des Pfarrheims, der Marienkappelle oder des kirchlichen Kindergartens. Auch im Tennissport war er von 1971 bis 1996 im Vorstand aktiv.


Helga Fürst


Kirche, Karneval und Kommunalpoliti- seit über 50 Jahren sind das die Betätigungsfelder von Helga Fürst aus Rüber. Seit 1968 organisiert sie als Mitglied im Vorstand der Fidelen Möhnen Rüber 1964 e.V. den Wagenbau, die Sitzungsorganisation sowie die Kostümaufbereitung zur Karnevalszeit. Seit dem Jahr 2000 ist sie die Vorsitzende des Vereins. Der Kommunalpolitik wandte sie sich vor 20 Jahren als Mitglied im Ortsgemeinderat Rüber zu. Von 2014 bis 2019 war sie 1. Ortsbeigeordnete. Seit 2019 hat sie, wie auch schon von 2009 bis 2014, das Amt der 2. Ortsbeigeordneten inne. Kirchliches Engagement zeigte sie ab 2012 als Mitglied im Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde St. Jakobs der Ältere in Lonnig.


Hans-Paul Kolligs


20 Jahre engagierte sich Hans-Paul Kolligs für die Kommunalpolitik. Von 1999 bis zu diesem Jahr war er Mitglied im Stadtrat von Polch, von 2014 bis 2019 war er 3. Beigeordneter. Dass in Polch derzeit 18 Jugendliche im Jugendrotkreuz tätig sind, ist ebenso dem Engagement von Kolligs zu verdanken. Seit 2003 ist er 2. Vorsitzender und seit 2006 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Polch und hat seither vor allem die Jugendarbeit konsequent ausgebaut. Darüber hinaus war Kolligs von 1994 bis 2008 als Schöffe am Amtsgericht Mayen und als ehrenamtlicher Richter am Landgericht engagiert.


Birgit Krämer


Dank Birgit Krämer können sich Kinder und Jugendliche in Polch in ihrer Freizeit vielfältig verwirklichen. Von 1999 bis zur diesjährigen Kommunalwahl war sie als Mitglied im Stadtrat von Polch sowie als Mitglied im Verbandsgemeinderat Maifeld engagiert. Als 3. Beigeordnete der Stadt von 1999 bis 2004 sowie als 2. Beigeordnete von 2004 bis 2009 hat sie sich mit besonderem Engagement dem Projekt „Spielleitplanung“ gewidmet und zahlreiche Aktivitäten der Kinder in ihrer Freizeit betreut. Über sieben Jahre hat sie außerdem das Ferienfreizeitprojekt „Stadtranderholung“ der Stadt Polch begleitet. Auch bei den Landfrauen und bei den katholischen Frauen war sie engagiert.


Hildegard Künster


Hildegard Künster aus Waldesch erfüllt die Herzenswünsche schwerkranker Kinder. Seit 26 Jahren organisiert sie einen Marktstand auf dem Koblenzer Schängelmarkt, bei dem sie zusammen mit zahlreichen Helferinnen und Helfern Spenden für den Verein Herzenswünsche e.V. in Münster sammelt, um Eltern und ihren erkrankten Kindern in der Not zur Seite zu stehen.


Heinz-Werner Kleine-Natrop


Heinz-Werner Kleine-Natrop aus Ettringen ist seit vielen Jahren beim Deutschen Roten Kreuz aktiv. Seinem Engagement ist zu verdanken, dass in Ettringen ein Katastrophenschutzzentrum errichtet werden konnte. Als Vorstand des DRK-Ortsvereins Ettringen hat er gemeinsam mit weiteren Mitgliedern in Eigenleistung das Gebäude mit 10.000 Arbeitsstunden umgebaut und hergerichtet. Dort gibt es jetzt einen Schulungsraum, eine Küche, ein Behinderten-WC und Platz für vier Rettungsfahrzeuge.


Josef Nonn


Josef Nonn aus Andernach hat sich insbesondere durch sein Engagement im sozialen wie im kommunalpolitischen Bereich einen Namen gemacht. Vor rund 30 Jahren war er einer der ersten Helfer bei „Essen auf Rädern“ und ist dort auch bis heute noch als Fahrer tätig. Von 1990 bis 2017 war er Mitglied im Vorstand des Fördervereins St. Nikolaus Stiftshospital Andernach- die letzten sechs Jahre davon als Vorstandsvorsitzender. Seit 2003 ist er Vorsitzender des Fördervereins Altenzentrum Sankt Stephan Stiftung. Im Vorstand der Kolpingfamilie leitet er seit 2015 die Seniorenarbeit. Seit 2015 ist er ebenso ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht Rheinland-Pfalz. Als Kommunalpolitiker engagierte Nonn sich von 2004 bis 2014 als Mitglied im Kreistag des Landkreises Mayen-Koblenz.


Michaela Reiter


Kommunalpolitik, Sport und Recht- in diesen Bereichen hat sich Michaela Reiter aus Polch verdient gemacht. Seit 1999 bis zur diesjährigen Kommunalwahl war sie als Mitglied im Stadtrat der Stadt Polch engagiert. Zwei Jahre davon brachte sie sich als Fraktionsvorsitzende und sieben Jahre als stellvertretende Fraktionsvorsitzende in die Gesellschaft mit ein. Seit 2004 gehört sie zudem dem Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Maifeld an. Ehrenamtlich engagiert sie sich darüber hinaus seit 2009 als Richterin am Verwaltungsgericht Koblenz. Seit Kindertagen unterstützt Reiter außerdem den VfB Polch bei der Durchführung von Veranstaltungen rund um den Fußball.


Mechthild Scholz


Mechthild Scholz aus Münstermaifeld steht insbesondere den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern ihrer Heimatstadt zur Seite. Seit 2006 engagiert sie sich ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung im Seniorenzentrum St. Josef und nimmt sich in der Einzelbetreuung Zeit für Gespräche, Spaziergänge und kleinere Besorgungen. Von 1999 bis 2009 war Mechthild Scholz zudem im Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Maifeld sowie im Stadtrat Münstermaifeld aktiv. 2014 bis zur diesjährigen Kommunalwahl engagierte sie sich ebenso nochmals kommunalpolitisch als Mitglied im Rat der Stadt.


Bernd Strang


Kultur und Kommunalpolitik sind die Schwerpunkte des ehrenamtlichen Engagements von Bernd Strang aus Polch. Als Vorsitzender des Polcher Männerchors 1906/47 e.V. bereichert er seit fast 40 Jahren das kulturelle Leben der Stadt. Als Mitorganisator bei der Kirmes und weiteren Feierlichkeiten in der Stadt sorgt er mit seinem Einsatz für ein harmonisches und geselliges Zusammenleben. In der Kommunalpolitik war er von 1984 bis 2009 als Mitglied im Stadtrat tätig. Von 2004 bis 2008 übte er hierbei die Funktion des Fraktionsvorsitzenden aus.


Walter Weber


Dank Walter Weber werden sich auch künftige Generationen in das dörfliche Leben im Polcher Stadtteil „Viedel“ (Ober-Polch) hineinversetzen können. Seit 2002 übt er im Junggesellenverein Ober-Polch das Amt des Schriftführers aus und hat seither ein sehr reichhaltiges Archiv in Form von Schriftstücken und Fotos zur Dokumentation des dörflichen Lebens erstellt. Kommunalpolitisch engagiert sich Weber ebenso und ist seit 1994 Mitglied im Rat der Stadt Polch und seit 2009 dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Von 1994 bis 2003 war er zudem ehrenamtlicher Richter am Landgericht Koblenz.


Gertrud Willkomm


Gertrud Willkomm aus Plaidt übernimmt seit 1993 im kirchlichen Bereich Verantwortung. Bis heute sitzt sie im Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Plaidt und verwaltet dort seit vielen Jahren als 1.Kassiererin deren Finanzen. Auch im Vorstand des Frauenchors Plaidt e.V. ist sie seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig- seit 2012 als Vorsitzende. Von 1997 bis 2007 engagierte sie sich zudem als 1. Vorsitzende der Damengarde der Großen Karnevalsgesellschaft Plaidt 1971 e.V.. Dass seit 30 Jahren das Fest der Seniorinnen und Senioren der Ortsgemeinde Plaidt zum Erfolg wird, ist ebenso ihrer Hilfe zu verdanken.

Pressemitteilung

Staatskanzlei RLP

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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