Allgemeine Berichte | 23.09.2025, 15:47 Uhr

Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Wiederbelebung einer Tradition? Prozession zu Ehren der seligen Rizza

Der Reliquienschrein wurde von Ehrenbreitstein zur Kastorkirche geleitet. Foto: Hermann Schäfer
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Koblenz. 750 Jahre nach der Seligsprechung der Namenspatronin der Koblenzer Rizzastraße wurde unter Anteilnahme vieler Gläubiger ihr Reliquienschrein von Ehrenbreitstein zu Kastorkirche geleitet.

Der Sage nach eine Tochter Ludwigs des Frommen, zumindestens aus adligen Verhältnissen stammend, spendete sie ihr Vermögen für wohltätige Zwecke. Um sie ranken sich zahlreiche Legenden und Vorkommnisse, die dazu führten, dass die Bürger der Stadt Koblenz den Papst baten, sie als ihre Stadtpatronin zu würdigen. 1275 wurde sie von Papst Gregor X. seliggesprochen. Dieses historische Datum nutzte nun die Pfarrei Dreifaltigkeit Koblenz zusammen mit der Pfarrei Koblenz Heilig Geist und den Freunden und Förderer der Basilika St. Kastor e.V., unterstützt von der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“, der Spielgemeinschaft Güls-Lay und dem Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem um mit einer Prozession daran zu erinnern.

Von der Kapuzinerkirche von Ehrenbreitstein setzte der Schrein über den Rhein, wurde am Pegelhaus von Dekan Thomas Darscheid empfangen und zunächst zum Deutschen Eck begleitet, wo Bürgermeisterin Ulrike Mohrs ein Grusswort der Stadt Koblenz verlas. Anschließend zog die Prozession feierlich in die Basilika St. Kastor ein.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Erinnerung und Ehrung nicht erst beim nächsten Jubiläum aufgegriffen wird, sondern wieder fester Bestandteil der Tradition und öffentlichen Wahrnehmung wird.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Der Reliquienschrein wurde von Ehrenbreitstein zur Kastorkirche geleitet. Foto: Hermann Schäfer Foto: Hermann Schaefer

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