Allgemeine Berichte | 05.10.2020

Massiver Rückgang der Wirtschaftumsätze in Rheinland-Pfalz wegen Corona-Maßnahmen

Wirtschaftsleistung bricht ein

Rückgang um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Quelle: Statstisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz. Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen haben zu einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz geführt. Das preis-, kalender- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt reduzierte sich im zweiten Quartal 2020 nach vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen des Statistischen Landesamtes um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vorjahresvergleich gab die Wirtschaftsleistung um 8,7 Prozent nach.

Das Verarbeitende Gewerbe musste im zweiten Quartal einen heftigen Rückgang seiner bereinigten Bruttowertschöpfung um gut zehn Prozent gegenüber dem ersten Quartal verkraften. Mit einem Minus von 0,8 Prozent entwickelte sich die Wertschöpfung im Baugewerbe vergleichsweise stabil. Die Wertschöpfung in den Dienstleistungsbereichen sank im zweiten Quartal um 6,6 Prozent.

Im Verarbeitenden Gewerbe leidet die Investitionsgüterindustrie am stärksten unter der Krise. Ihre bereinigten Umsätze brachen im zweiten Quartal um mehr als ein Viertel ein. Am geringsten waren die Erlöseinbußen in der Vorleistungsgüterindustrie.

Die bereinigten Erlöse im Bauhauptgewerbe waren im zweiten Quartal leicht rückläufig. Einer Umsatzsteigerung im Hochbau stand ein Rückgang im Tiefbau gegenüber.

Auf die Umsätze in den einzelnen Dienstleistungssektoren wirkt sich die Corona-Pandemie sehr unterschiedlich aus. Das Gastgewerbe sieht sich einem massiven Umsatzminus von annähernd zwei Dritteln gegenüber. Auch der Kfz-Handel war mit einem Erlösrückgang von beinahe einem Viertel stark betroffen. Im Gegensatz dazu verbuchte der Einzelhandel im zweiten Quartal ein leichtes Umsatzplus. Pressemitteilung

Statistisches Landesamt

Rheinland-Pfalz

Quelle: Statstisches Landesamt Rheinland-Pfalz

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Kommentare
06.10.202001:57 Uhr
juergen mueller

Dafür benötigt man keine Statistik.
Wer das nicht hat Kommen sehen, ist blind u.realitätsfremd.
Nur ist die Frage,wie bei unser aller ICH-MENTALITÄT man aus dieser Misere ohne eigenverantwortliches Zutun einigermaßen konfliktlos herauskommt.
Weder die POLITIK noch die MEDIEN sind da eine Hilfe - im Gegenteil,beide sind bemüht,sich durch ihre Berichterstattung möglichst von relevant wichtigen Themen wie KLIMAWANDEL/KLIMASCHUTZ abzulenken.
Ein Einbruch der Wirtschaftsleistung wird wie immer Arbeitsplätze kosten,Arbeitslosigkeit hervorrufen,Existenzen vernichten.
Geschluckt wird das von einem Großteil der arbeitenden Bevölkerung,auch ohne gewerkschaftliche Beteiligung.
Einbruch der Wirtschaftsleistung schließt immer Nachteile für die arbeitende Bevölkerung mit ein.
Verfolgt man den Verlauf von CORONA 2020,dann muss man erkennen, dass der Realitätsinn eines Großteiles der Bevölkerung = 0 ist,weil,desinteressiert,mit sich selbst beschäftigt,auf andere verlassend,beschäftigt ist.

06.10.202001:06 Uhr
juergen mueller

Jeder jammert - aber keiner vermacht das Übel an der Wurzel zu packen.Wir befinden uns an einem Zeitpunkt,an dem wir alle damit rechnen müssen,dass uns eine Folge von CORONA (angekündigt) überrollen wird, mit der zu rechnen war,mit der sich jedocnur die Wenigsten abfinden können,Unvernunft, Eigenstarrsinn,Egoismus,Selbstwahrnehmung u. Besserwisserei bestimmen unseren Alltag.
Wir schaffen uns selbst ab,weil wir keine Selbstdisziplin,keine Verantwortung für unsere Mitmenschen mehr haben,weil jeder nur an sich denkt,wobei die POLITIK es uns vormacht.
Unsere Gesellschaft hat sich zu einem ICH-METROPOL entw ickelt, das keinen Widerspruch duldet,nur das akzeptiert,was politisch vorgegeben wird.
Eigenes Denken ist nicht erwünscht,das zu übernehmen,dafür wurde man gewählt,lässt es einen auch spüren.
Faulheit,nicht vorhandenes,eigenes,selbstständiges Denken, Desinteresse, eigenes Wohlsein sind die Attributte, die unsere kalte Gesellschaft ausmachen,von der Politik aus eigener Sicht gefördert.

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