Allgemeine Berichte | 03.03.2022

Mehr als 600 Antworten aus dem Landkreis - Mobilität ist Top-Thema

Zukunftsdialog liefert wertvolle Informationen

KREIS MYK. Welche Herausforderungen begegnen den Mayen-Koblenzern im Alltag? Wie werden die Lebensbereiche davon auf welche Art beeinflusst? Wie ließe sich Ihr Lebens- oder Arbeitsalltag verbessern? Im ersten Zukunftsdialog im Januar und Februar hatte das Projektteam der „Smarten Region MYK10“ genau diese Fragen den Mayen-Koblenzern gestellt. Die Rückmeldungen können sich sehen lassen: „Insgesamt haben uns über verschiedene Kanäle mehr als 600 Antworten aus dem gesamten Landkreis erreicht“, sagt Sonja Gröntgen, die das Projekt der „Smarten Region MYK10“ leitet.

Über 300 Personen nahmen online an der vertiefenden Umfrage teil, während rund 100 Beiträge in virtuellen Diskussionsräumen eingebracht und zahlreiche Umfragebögen handschriftlich oder digital eingereicht wurden. Das Identifizieren der Herausforderungen ist ein wesentlicher Teil der anstehenden Strategieentwicklung. Die wesentliche Frage lautet nämlich: „Was muss die „Smarte Region MYK10“ in den nächsten Jahren leisten, um einen Mehrwert für die Menschen vor Ort zu leisten?“ „Schließlich können wir nur dann passende smarte Lösungen entwickeln, wenn wir sie am konkreten Bedarf von Bevölkerung, Wissenschaft, Wirtschaft und Vereinen ausrichten“, erklärt Sonja Gröntgen.

Das Thema, das den Umfragen zufolge die Herzen des Landkreises am meisten bewegt, ist die Mobilität. Die Teilnehmenden äußerten zahlreiche Herausforderungen bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, im Radverkehr aber auch bei der Individualmobilität - sei es mit Blick auf Elektromobilität oder einen Mangel an Car-Sharing-Angeboten im ländlichen Raum. Darüber hinaus spielte die Verfügbarkeit von Informationsangeboten über Freizeitmöglichkeiten in der Region eine große Rolle. Zwar gäbe es bereits zahlreiche Informationen zu Sport-, Wander-, Kultur- und Veranstaltungsangeboten von verschiedenen Seiten, aber eben verteilt auf zahlreichen unterschiedlichen Kanälen und dadurch sehr unübersichtlich.

Auch wünschen sich zahlreiche Menschen Hilfestellungen im Umgang mit digitalen Werkzeugen bei der Digitalisierung von Vereinsarbeit oder auch beim Schutz ihrer persönlichen Daten. Besonders für die ländlichen Gebiete des Landkreises wurde beschrieben, dass die Versorgung mit Dienstleistungen, Waren und Verwaltungsleistungen verbessert werden sollte. Auch Möglichkeiten, mithilfe von digitalen und innovativen Lösungen den gesellschaftlichen Austausch zu beflügeln und Einsamkeit zu bekämpfen, beschäftigen viele Teilnehmende. Wichtig ist es vielen Menschen auch, die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz bei allen strategischen Zukunftsplänen im Landkreis Mayen-Koblenz zu bedenken.

Unter www.myk10.de/erster-zukunfts-dialog können Interessierte auch weiterhin die Diskussionsräume einsehen oder eigene Ideen im offenen Ideenspeicher unter www.myk10.de/dialog/1 einbringen, die im Zuge des Projektes der „Smarten Region MYK10“ umgesetzt werden sollen.

Anknüpfend an den ersten Zukunftsdialog schließt sich im Frühling ein weiteres Dialogfenster über die regionale Zukunft an. Dessen Fokus liegt dann darauf, gemeinsam mit den Bürgern sowie regionalen Organisationen, Unternehmen und Einrichtungen gemeinsame Ziele und Visionen zu erarbeiten, wie Mayen-Koblenz künftig aussehen soll.

„Bis Ende des Jahres wird so die Basis für eine umfassende Strategie entstehen, die die Ergebnisse der beiden Dialogfenster aufgreift. Sie wird angereichert durch eine Liste zahlreicher Maßnahmen und Projekte, mithilfe derer wir Mayen-Koblenz gemeinsam zu einer smarten Region weiterentwickeln möchten“, so Gröntgen.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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