Allgemeine Berichte | 11.03.2022

Weltgebetstag der Frauen in Remagen

Zukunftsplan: Hoffnung

Der in St. Peter und Paul war schön geschmückt. Foto: privat

Remagen. Vor Kurzem fand der Weltgebetstag der Frauen wieder mit einem Gottesdienst statt – im letzten Jahr war wegen Corona „nur“ eine Offene Kirche -, was von allen positiv begrüßt wurde. Dieser Tag wird seit 130 Jahren begangen, im Sinne: die christlichen Frauen der Welt im Gebet zu Gott vereint und mit sozialem Engagement füreinander in weltweit verbreiteten Projekten. Im Vorbereitungsteam, bestehend aus Walburga Greiner, Elke Geil, Brigitte Becker, Eva Hecht, Petra Gadsch, Hiltrud Thiemann, Elke Grub, Annette Hagemann, Stefanie Thalheim-Schauff und Gemeindereferentin Sabine Gilles wurde länger überlegt, wie man den Entwicklungen des Corona-Virus gerecht werden könnte. Da es in den Kirchen bislang durch die gut eingehaltenen Schutzkonzepte keine Virusausbreitungen gab, einigten sich die vorbereitenden Frauen darauf, wieder einen Gottesdienst zu halten. Da aber das Kaffeetrinken vorher leider ausfallen musste, trug Annette Hagemann vor dem Gottesdienst einiges an Informationen über das Land vor. Das Land, welches die Gottesdienstordnung vorbereitet hatte, war in diesem Jahr das Vereinigte Königreich, allerdings ohne Schottland, da dort eine eigenständige, große Weltgebetstagsgruppe besteht. Der Titel des Tages: „I have a plan for you“ – die Worte Gottes, die er durch den Propheten Jeremia seinem Volk, den Juden ausrichten lässt. Die Verantwortlichen der deutschen Lesart übersetzten das Thema mit „Zukunftsplan: Hoffnung“. Die Frauen erfuhren: neben Wohlstand, der in europäischen Ländern durchgängig einigermaßen zu finden ist, gibt es in den Ländern des United Kingdom viele soziale Probleme. Vor allem Alkohol, häusliche Gewalt und Einsamkeit wurden im Gottesdienst hervorgehoben. Seit 2018 gibt es auf der Insel ein Ministerium gegen Einsamkeit. Im Gebet wurde dies, der Krieg in der Ukraine, die Menschen, die unter den Flutfolgen hier und in anderen Ländern leiden und die Probleme um das Coronavirus in den Fürbitten vor Gott getragen. Im Gebet findet Gemeinschaft wieder zur Hoffnung! Als kleiner Blickfang waren vor dem Altar typische Landesutensilien zu sehen: angefangen mit den Flaggen von Wales, England und Nordirland über ein Teeservice und einer Fußballhose, Bilder von der Royal Family, Toffees zu einem Picknickkorb, in welchem kleine Überraschungstütchen, „Picknic-bags der Hoffnung“ für jede Gottesdienstbesucherin lagen. Am Ende des Gottesdienstes wurde die Weltgebetstagskerze an die Pfarrei St. Johannes Nepomuk Kripp überreicht, die 2023 in der Pfarreiengemeinschaft neben Oberwinter zum Weltgebetstag einladen wird. Dann kommt die Gebetsordnung aus Taiwan. Nach dem Gottesdienst lockte zum Verweilen bei kaltem aber strahlendem Wetter eine Tasse heißen Tees vor der Kirche. Der Welt-Laden bot auf einem Tisch seine Wahren zum Verkauf an. Viele Frauen waren im Einsatz, auch die Spende für die sozialen Projekte konnte sich sehen lassen: 259.50 Euro . Der Tag bereitete allen Freude!

Der in St. Peter und Paul war schön geschmückt. Foto: privat

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