Politik | 12.03.2026

Bundesförderung Orgel

Bund fördert Restaurierung der Hünd-Orgel in Landkern mit 30.800 Euro

Thorsten Rudolph freut sich, dass die Restaurierung der Hünd-Orgel vom Bund finanziell unterstützt wird.

Die Katholische Kirchengemeinde Heilige Maria Kaisersesch in Landkern erhält vom Bund 30.800 Euro für die Restaurierung der historischen Hünd-Orgel in der Kirche St. Servatius. Das seltene Instrument aus dem Jahr 1862 wird mit dieser Förderung teils finanziert, die aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm stammt.

Landkern. Sehr gute Nachrichten für Landkern aus Berlin: Wie der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags vor kurzem entschieden hat, erhält die Katholische Kirchengemeinde Heilige Maria Kaisersesch vom Bund rund 30.800 Euro für die Restaurierung der Hünd-Orgel in der Kirche St. Servatius.

Das teilte der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Thorsten Rudolph mit, der sich als Mitglied des Ausschusses für dieses Projekt aus seinem Betreuungswahlkreis eingesetzt hatte.

„Ich freue mich sehr, dass der Bund einen Beitrag dazu leistet, dieses seltene und für die Region bedeutsame Instrument zu erhalten“, erklärt Rudolph, der auch haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

Der Bund trägt über sein Denkmalschutz-Sonderprogramm somit etwa 9 Prozent der Kosten der rund 352.000 Euro teuren Restaurierung.

Die Orgel wurde um das Jahr 1862 vom Orgelbauer Ludwig Hünd erschaffen. Bei dem Instrument mit seinen 962 Pfeifen handelt es sich um ein seltenes noch erhaltenen Originalwerk Hünds. Der Entwurf für das Gehäuse stammt von Vincenz Statz, dem späteren Diözesanbaumeister von Köln.

Die Bedeutung des Denkmalschutz-Sonderprogramms und Förderquoten

Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien werden in jedem Jahr Denkmäler mit nationaler Bedeutung gefördert. Der Bund trägt dabei bis zu 50 Prozent der Kosten, die restliche Summe müssen vom Eigentümer, dem Land oder der Kommune übernommen werden.

In diesem Jahr wurden im Rahmen des Programms rund 35 Millionen Euro für 144 Projekte ausgeschüttet. Dass Fördergeld aus diesem Programm nach Landkern fließt, war keineswegs selbstverständlich. Denn insgesamt lagen deutschlandweit mehr als 600 Anträge vor.

Thorsten Rudolph freut sich, dass die Restaurierung der Hünd-Orgel vom Bund finanziell unterstützt wird. Foto: Boris Mehl

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Daueranzeige 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0354#
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Vollstreckungsstelle
Stellenanzeige
Weinblütenfest Mayschoß
Stellenanzeige Schießstand Aufsicht
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Ullrich Remus stellt alle Facetten der Ehrenbreitsteiner Kultur in seinem Outfit dar. Foto: SCH
744

Ehrenbreitsteiner Kulturtage

Großes Programm über drei Tage

Koblenz. Ehrenbreitstein hat seine eigene Kultur! Hier befindet sich, wie nirgendwo anders in Koblenz, auf kleinstem Raum Klein- und Handwerkskunst, Musik, Offline-Kunst und Galerien in den Straßen, Gassen und Häusern des rechtsrheinischen Stadtteils unterhalb der Festung und rund um den Kapuzinerplatz. In diesem Jahr bietet die Bürgergruppe, der Ortsring Ehrenbreitstein, wieder großes Programm über drei Tage.

Weiterlesen

Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
572

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen

Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
579

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen