Ökumenisches Gebet für Frieden und nukleare Abrüstung
Büchel. Am Freitag, 8. Mai 2025, 16.40 Uhr, findet das monatliche ökumenische Gebet für Frieden und nukleare Abrüstung auf der Friedenswiese bei Büchel statt.
Die Aktivitäten für nukleare Abrüstung und für Frieden sind Teil einer globalen Bewegung.
Am Fliegerhorst Büchel werden die einzigen in Deutschland lagernden Atomwaffen vermutet: US-Atomwaffen.
Diese zählen zu den Massenvernichtungswaffen, die aus friedensethischen Gründen verboten sind. Den UN-Atomwaffenverbotsvertrag haben inzwischen 75 Staaten ratifiziert und weitere 21 Staaten unterzeichnet und ist in Kraft.
Unter dem Eindruck der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die der Zweite Weltkrieg hervorgebracht hatte, wobei der Holocaust und den Abwurf der US-Atomwaffen auf Hiroshima und Nagasaki an erster Stelle zu nennen sind, fand der Ökumenische Rat der Kirchen 1948 in Amsterdam die Worte: „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.“
Am 8. Mai 2025 wurde Kardinal Robert Francis Prevost OSA im Konklave zum 267. Papst und damit zum 266. Nachfolger des Apostels Petrus gewählt. Er nahm den Namen Leo XIV. an. Mit diesen Worten wandte sich Papst Leo XIV. am 8. Mai 2025 um kurz nach 19 Uhr von der Mittelloggia des Petersdoms aus an die Weltöffentlichkeit:
„Der Friede sei mit euch allen!“
„Dies ist der Friede des auferstandenen Christus, ein unbewaffneter und entwaffnender Friede, demütig und beharrlich. Er kommt von Gott, dem Gott, der uns alle bedingungslos liebt.“
Eine klare Friedensbotschaft und ein Papst, der sich als Augustiner und Ordensmann vorstellte
Die Leitung des Gebets liegt bei Veronika Raß, Pastoralreferentin im Pastoralen Raum.
Veranstalter: Pax Christi e.V. im Bistum Trier und Internationaler Versöhnungsbund e.V. Regionalgruppe Cochem-Zell.
