Defibrillatoren per App erfassen
Gemeinsamer Antrag: Standorte von Defibrillatoren sollen per App erfasst werden
aus Koblenz
Koblenz. In der Ratssitzung am 28. Mai beantragte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit SPD, Die Linke-PARTEI und WGS, dass die Standorte von Defibrillatoren per App erfasst werden.
„Defibrillatoren können Leben retten“, betont Hans-Peter Ackermann, Sprecher für Wirtschaft und regionale Entwicklung der GRÜNEN Fraktion.
„Es ist wichtig, dass Ersthelfer*innen schnell und unkompliziert erfahren, wo sich der nächste Defibrillator befindet. Daher müssen alle Defibrillatoren der Stadt Koblenz erfasst werden.“
„Es werden immer mehr Defibrillatoren im öffentlichen Raum installiert“, erklärt Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende der SPD. „Sie sollten übersichtlich und leicht zugänglich erfasst werden. Apps bieten sich dafür an – fast alle Menschen besitzen ein Smartphone und die meisten Anbieter sind in entsprechenden Apps vertreten.“
„Es ist wichtig, auch Defibrillatoren anderer Dienstleister in der Koblenz-App zu erfassen. Die Verwaltung soll auf die Anbieter zugehen, damit auch deren Standorte in der Koblenz-App angezeigt werden und Erste Hilfe unmittelbar erfolgen kann“, so Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender der Die Linke-PARTEI-Fraktion.
„Besonders wichtig ist, dass auch die Stadteile erfasst werden, damit die Menschen wissen, wo genau der nächste Anlaufpunkt vor Ort ist“, betont Anne Plato, Fraktionsvorsitzende der WGS. „Im Notfall zählt jede Minute, das kann Menschenleben retten.“
Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Koblenz
Marion Lipinski-Naumann, Fraktionsvorsitzende SPD. Foto: Nikals Marhöfer
Oliver Antpöhler-Zwiernik, Fraktionsvorsitzender Die Linke-PARTEI. Foto: Viviane Huras
Anne Plato, Fraktionsvorsitzende WGS. Foto: Rainer Albert
