Auf allen Plätzen der Altstadt können unter Pandemiebedingungen Verkaufs- und Gastronomiestände besucht werden

Koblenzer Weihnachtsmarkt als Symbol der Hoffnung

Koblenzer Oberbürgermeister eröffnete Event im wunderschön beleuchteten Rathausinnenhof

22.11.2021 - 14:50

Koblenz. Auf dem Koblenzer gab es die Lizenz, um Getränke, Süßigkeiten und Speisen zu kaufen, mit einem roten Bändchen. Bei der Weihnachtsmarkteröffnung bekam das rote Band nur, wer sich als Geimpfter oder Genesener ausweisen konnte. Streng und intensiv wurde das kontrolliert am Eingang des mit Lichtdekoration wunderschön gestalteten Rathausinnenhofs, wo es die offizielle Eröffnungsfeier gab.


„Unbeschwert gehen wir nicht in diese Weihnachtszeit“, sagte Oberbürgermeister David Langner und fragte: „Ist es da zeitgemäß, einen solchen Weihnachtsmarkt zu eröffnen?“ Dann gab er sich die Antwort: „Es ist die Botschaft an Weihnachten ein Signal der Hoffnung zu setzen, die uns mit einer solchen Veranstaltung verbindet. Die Impfquote in Koblenz liegt bei 80 Prozent und ist Voraussetzung dafür, dass so etwa stattfinden kann. Aber wir sind keine Insel. So sollen auch die Geimpften verantwortungsvoll sein und nicht leichtfertig werden nach dem 4. oder 5. Glühwein. Man kann auch mal eine Maske anziehen, wenn es zu dicht ist, das ist keine Schande. Seien Sie vorsichtig und zurückhaltend, aber genießen Sie diesen Weihnachtsmarkt“, riet er seinen Zuhörern. Mit dem Anschneiden eines Christstollens eröffnete der Oberbürgermeister dann offiziell den Koblenzer Weihnachtsmarkt, der bis zum 9. Januar zu unterschiedlichen Zeiten geöffnet ist.

Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsfeier von dem Rübenacher Frauenchor Quodlibet unter Leitung von Wolfgang Fink und den Pfaffendorfer Turmbläsern, die mit Weihnachts- und Adventsliedern begeisterten. Nebenan war der stimmungsvoll erleuchtete Willi-Hörter-Platz bereits gut gefüllt mit Marktbesuchern. Es gab aber kein Gedränge, da die Koblenzer Koenitz GmbH als Veranstalter zwischen den Ständen und Buden viel Platz gelassen hatten. Schließlich ist der Weihnachtsmarkt auf allen Plätzen der Altstadt. Gastronomie gibt es auf Münzplatz, Zentralplatz, Görres- und Clemensplatz mit etwa 50 Ständen. Weitere 50 Verkaufsstände sind verteilt auf den Plätzen. Die Eisbahn auf dem Zentralplatz fiel den besonderen Pandemie-Bedingungen zum Opfer.

Es gibt auf allen Plätzen Karussells für Kinder und im Rahmenprogramm auch einen Wettbewerb Weihnachtsbaumschmücken. Hinzu kommt der „Klingende Adventskalender“ des Kreis-Chorverbands im Rathausinnenhof auch für Erwachsene. HEP

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