Allgemeine Berichte | 05.09.2025

Was ist eigentlich ein Blutmond?

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Region. Für den 7. September 2025 ist in unserer Region eine Mondfinsternis vorhergesagt. Dabei soll auch ein so genannter Blutmond zu sehen sein. Ein Blutmond ist weder ein eigener Himmelskörper noch ein mystisches Ereignis, sondern ein spezielles Phänomen, das während einer totalen Mondfinsternis auftritt. Dabei stehen Sonne, Erde und Mond exakt in einer Linie. Die Erde befindet sich in der Mitte und wirft ihren Schatten auf den Mond. Man könnte erwarten, dass der Mond dadurch vollständig dunkel wird, doch in der Realität zeigt sich etwas ganz anderes: Er leuchtet in einem rötlichen bis kupferfarbenen Ton. Deshalb spricht man in diesem Fall von einem „Blutmond“.

Die Ursache dafür liegt in der Erdatmosphäre. Wenn das Sonnenlicht an der Erde vorbeiläuft, wird es in der Atmosphäre gestreut und gebrochen. Dabei werden die kurzwelligen Anteile des Lichts, also vor allem Blau und Grün, stärker zerstreut. Die langwelligen roten Lichtanteile hingegen dringen durch die Atmosphäre hindurch, werden leicht abgelenkt und in den Schattenraum der Erde gelenkt. Genau dieses rötliche Restlicht erreicht den Mond und färbt ihn während der Finsternis in charakteristischen warmen Tönen. Es handelt sich also um denselben physikalischen Effekt, der auch dafür sorgt, dass Sonnenauf- und -untergänge am Himmel rot erscheinen.

Wie intensiv der Blutmond letztlich wirkt, hängt stark von den Bedingungen in der Erdatmosphäre ab. Bei klarer Luft kann der Mond ein tiefes, kräftiges Rot annehmen. Befinden sich dagegen viele Staub- oder Aschepartikel in der Atmosphäre – beispielsweise nach einem Vulkanausbruch –, kann die Färbung dunkler, bräunlicher oder sogar fast schwarz erscheinen. Der Blutmond ist somit nicht nur ein eindrucksvolles Schauspiel am Himmel, sondern spiegelt auch die aktuellen Zustände in der Lufthülle unserer Erde wider. BA

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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