Allgemeine Berichte | 06.06.2013

Günther Jauch war als Winzer zu Gast in Koblenz -Anzeige

„Wenn die Süße mit der Säure kämpft, das macht Spaß im Glas“

„Wenn die Süße mit der Säure kämpft, das macht Spaß im Glas“

Koblenz. Im Jahr 2010 haben Moderator Günther Jauch und seine Frau Thea das Weingut Von Othegraven, in Kanzem an der Saar, von Dr. Heidi Kegel übernommen. Es befindet sich seit 1805 in Familienbesitz. Günther Jauchs Großmutter war eine geborene von Othegraven. Ihr Bruder Maximilian hatte das Gut 1925 von seinem Vorfahren Grach-Weissebach übernommen. Als Kind war Günther Jauch oft in Kanzem zu Gast. Er und seine Frau führen das Weingut inzwischen in der siebten Generation. Auf dem Weg zum Weingut legte Winzer Jauch nun einen Zwischenstopp in Koblenz ein, „denn es liegt auf dem Weg zum Weingut in Kanzem“, so Günther Jauch im Interview mit „Blick aktuell“ - Reporter Udo Stanzlawski. Kellermeister Andreas Barth hatte den Moderator in den Blumenhof eingeladen. Die Idee war, dass Günther Jauch zusammen mit Ehefrau Thea hier seine Weine zur Verköstigung anbieten sollte. Auf der Terrasse gab es für fast 150 Gäste sechs verschiedene Weine des Weinguts Von Othegraven und auch sechs verschiedene Weine des Weinguts Lubentiushof zum Probieren. Das prominente Paar schenkte die eigenen Weine aus. Im Interview verriet der Moderator, dass er Koblenz noch nicht kennt. Unterwegs war das Thema Hochwasser für ihn so präsent wie noch nie. „Drei bis vier Meter neben dem Auto sieht man, wie das Wasser doch bedrohlich nahe an der Straße ist.“

Auf das Weingut angesprochen erklärte Günther Jauch: „Es drohte vor drei Jahren aus der Familie heraus verkauft zu werden und da habe ich gesagt, o.k., ich übernehme das. Ich bin nun derjenige, der die Tradition aufrecht erhält. Zusammen mit meiner Frau mache ich das jetzt. Der Wein ist ein toller Wein, der jetzt zum besten Weißwein des Jahres gewählt wurde. Und jetzt müssen wir nur schauen, dass dies viel mehr Leute erfahren.“

Moderator und Winzer - Beruf und Tradition

Auf die Frage, ob man ihn demnächst mehr als Winzer sehe oder ob er doch lieber Moderator bleiben wolle, meinte Jauch: „Nein, ich weiß, was mein eigentlicher Beruf ist, und das ist Fernsehen und das macht mir auch Freude. Das werde ich auch die nächsten Jahre weiter machen. Aber, wie das so ist, wenn man einen Familienbetrieb hat. Das muss man langfristig sehen. Das ist nicht etwas für die nächsten drei, vier, fünf Jahre, sondern ich würde das Weingut gerne irgendwann einmal in die achte Generation übergeben, aber hier habe ich ja noch ein wenig Zeit!“

Bezüglich der Frage, welcher Weintyp er sei, ob herb oder eher süß, erklärte der „Jungwinzer“: „Genau dazwischen - wenn meine Frau und ich uns eine Flasche aufmachen, dann ist das ein sogenannter Kabinett. Ein feinherber mit einer Restsüße, manche sagen auch fruchtig dazu. Also, es ist sicherlich das, was einen besonderen Geschmack ausmacht: Wenn die Süße mit der Säure kämpft - das macht Spaß im Glas und das ist das, was wir selbst ganz gerne trinken.“

Bereits beim Empfang wurden reichlich gute Weine probiert, bevor dann im Restaurant ein 4-Gang-Menü kredenzt wurde. Hierbei wurden die Rieslinge beider Weingüter präsentiert. Schnell kamen die Gäste mit dem netten Moderator ins Gespräch. Er war offen für jede Frage und jedes gewünschte Foto - ein Fernsehstar zum Anfassen.

Der Moderator und Georg Gerhards, Inhaber von „Gerhards Genussgesellschaft“ im Blumenhof, präsentierten geschmackvolle Weine.

Günther Jauch und Ehefrau Thea schenkten Weine von ihrem Weingut zur Verköstigung aus. Fotos: US

Der sympathische „Jungwinzer“ stellte sich gerne den Fragen von „Blick aktuell“-Reporter Udo Stanzlawski.

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