Ob die Straße saniert wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab
Heimatcheck: Schlaglöcher prägen die Friedrich-Ebert-Straße in Mayen
Mayen. Im Rahmen unserer Reihe „Heimatcheck“ hat sich ein Leser mit einer dringenden Bitte an die Redaktion von BLICK aktuell gewandt: Der Zustand der Friedrich-Ebert-Straße sei seit Jahren schlecht – und verschlechtere sich weiter.
Nach Angaben des Bürgers ist die Fahrbahndecke mittlerweile von zahlreichen und teils besonders tiefen Schlaglöchern geprägt. Erst vor Kurzem seien zwei dieser Schäden notdürftig ausgebessert worden. Mit Blick auf die bevorstehende Frostperiode befürchtet der Anwohner, dass sich weitere, noch tiefere Schlaglöcher bilden werden.
Dabei handelt es sich bei der Friedrich-Ebert-Straße keineswegs um eine wenig genutzte Nebenstraße. Neben dem regulären Anliegerverkehr wird sie stark frequentiert – unter anderem durch Besucher des Friedhofs, der Verwaltungsschule, des Gesundheitsamtes, des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel sowie des Amtsgerichts. Der Leser merkt kritisch an, dass selbst viele Feldwege in einem besseren Zustand seien als diese innerstädtische Straße.
Stadtverwaltungnimmt Stellung
Auf Anfrage von BLICK aktuell erklärte die Stadtverwaltung Mayen, dass ihr der Zustand der Friedrich-Ebert-Straße bekannt sei. Weiterführende Untersuchungen zum genauen Zustand der Fahrbahn stünden jedoch noch aus.
Hinsichtlich einer grundlegenden Sanierung teilte die Verwaltung mit, dass die Friedrich-Ebert-Straße – wie auch weitere Straßenzüge im Stadtgebiet – mittelfristig auf der Agenda für Straßensanierungen beziehungsweise Straßenerneuerungen stehe. Ob und wann es tatsächlich zu einem Ausbau komme, hänge jedoch maßgeblich von der jeweiligen Haushaltslage der Stadt Mayen ab. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer wohl weiterhin mit provisorischen Reparaturen und einer zunehmend maroden Fahrbahndecke leben.
Mitmachenbeim Heimatcheck
Mit der Serie Heimatcheck möchte BLICK aktuell genau solche Anliegen aufgreifen: Bürger können ihre Sorgen und Probleme in der Heimatstadt schildern, die Redaktion recherchiert und berichtet über die Reaktionen von Verwaltung und Behörden. Auf diese Weise sollen kleine Ärgernisse und große Herausforderungen gleichermaßen Gehör finden.Schickt uns einfach eine E-Mail an heimatcheck@kruppverlag.de und schreibt uns, wo die Lage vor Ort verbessert werden muss. Wir sammeln eure Ideen und Hinweise, schauen genau hin, haken bei den Verantwortlichen nach und geben euch mit unserer Berichterstattung eine Stimme. ROB
