Erneuter Durchsuchungs- und Festnahmeeinsatz der EG "Capo"
03.02.: Organisierte Drogenkriminalität - Polizei nimmt weiteren Verdächtigen fest
Bonn. Im März 2025 führte ein groß angelegter Einsatz gegen die organisierte Betäubungsmittelkriminalität zur Festnahme von 13 Männern, die unter Verdacht standen, gemeinsam mit weiteren Beschuldigten große Mengen an Betäubungsmitteln nach Deutschland eingeführt und dort verkauft zu haben. Bei dieser Aktion wurden unter anderem 27 Kilogramm Marihuana, mehrere scharfe Schusswaffen und diverse Vermögenswerte, darunter 200.000 Euro in bar, sichergestellt.
Die Untersuchungen gingen weiter, und nach der Auswertung der beim Einsatz sichergestellten Beweismittel gerieten sieben weitere Verdächtige im Alter von 25 bis 63 Jahren in den Fokus der Ermittler der Ermittlungsgruppe "Capo" des Kriminalkommissariats 21 der Bonner Polizei.
Am Dienstagmorgen, dem 3. Februar 2026, wurden sieben richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Diese betrafen Wohnobjekte in Bonn, Sankt Augustin, Troisdorf sowie in Rheinland-Pfalz und Brandenburg. Spezialeinheiten der Polizei unterstützten den Einsatz.
Ein 47-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen, nachdem die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erwirkt hatte. Ihm wird vorgeworfen, während des offenen Vollzugs Kokainhandel betrieben zu haben. Die Festnahme erfolgte an seiner Wohnadresse.
Bei den Durchsuchungen konnten zahlreiche Beweismittel, insbesondere Datenträger, sowie Vermögenswerte wie 22.000 Euro in bar und Schmuck sichergestellt werden. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, sind noch nicht abgeschlossen.
BA
