Die Senioren erkannten rechtzeitig den Betrug
06.08.: Zwei versuchte Telefonbetrüge in Wachtberg
Wachtberg. Am Mittwoch, dem 6. August 2025, versuchten unbekannte Täter in Wachtberg in zwei Fällen, mit sogenannten "Schockanrufen" Geld zu ergaunern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand kontaktierten die Anrufer in beiden Fällen Senioren und gaben fälschlicherweise an, Polizeibeamte zu sein. Sie täuschten vor, dass eine nahe Angehörige der Angerufenen einen Verkehrsunfall verursacht und dabei ein Kind schwer verletzt habe. Um eine angebliche Inhaftierung der Unfallverursacherin abzuwenden, forderten die Täter nachdrücklich Geld.
In beiden Fällen erkannten die Angerufenen den Betrug, beendeten das Telefonat und informierten die Polizei. Das Kriminalkommissariat 24 übernahm die weiteren Ermittlungen zu den Betrugsversuchen. Die Ermittler nehmen die Taten zum Anlass, erneut vor der Masche zu warnen: Betrüger geben sich als Polizisten aus und berichten bei "Schockanrufen" von Verkehrsunfällen, die angeblich von nahestehenden Personen der Angerufenen verursacht wurden.
Eine gesunde Portion Misstrauen bei allen Anrufen sei ratsam, da es nicht unhöflich sei. Es wird empfohlen, den vermeintlichen Verwandten unter einer bekannten Nummer zurückzurufen, um sich zu vergewissern, ob tatsächlich eine Notlage vorliegt. Am Telefon sollten keine Angaben zu familiären oder finanziellen Verhältnissen gemacht werden. Die Polizei befragt am Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die man zu Hause oder auf einer Bank hat, auch nicht im Rahmen dringender Ermittlungen. Geld oder Wertgegenstände sollten niemals an Unbekannte ausgehändigt werden. Das Telefonat sollte einfach beendet werden, indem der Hörer aufgelegt oder die entsprechende Taste am Telefon gedrückt wird. Nach dem Auflegen sollte sofort die Polizei über den Notruf 110 informiert werden. Es wird empfohlen, sich zudem Angehörigen oder Bekannten anzuvertrauen.
BA
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