Blaulicht | 30.01.2026

Fahrkartenkontrolle eskaliert: Schwere Verletzungen und Raub im RE 9

29.01.: Gewalt im Zug: Fahrkartenkontrolleur niedergeschlagen

Symbolbild. Foto: PropCop Effects - stock.adobe.com

Windeck. Am späten Donnerstagabend, 29. Januar, wurde die Polizei zum Bahnhof Windeck-Schladern gerufen, nachdem ein Vorfall im Regionalexpress 9 in Richtung Aachen gemeldet worden war.

Ein Fahrgast hatte einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn angegriffen und schwer verletzt.

Der eintreffende Streifenwagen fand den Rettungsdienst bereits am Einsatzort vor, wo der 59-jährige Zugbegleiter wegen einer blutenden Kopfverletzung behandelt wurde.

Der verletzte Bahnbedienstete gab an, dass er während der Fahrscheinkontrolle im Zug auf einen 30-jährigen Mann gestoßen sei, der weder auf ihn reagierte noch eine Fahrkarte vorweisen konnte. Der Kontrolleur forderte den Mann auf, den Zug zu verlassen, und berührte ihn am Arm, woraufhin der Mann ihm ins Gesicht schlug.

Der Angriff führte dazu, dass der Kontrolleur zu Boden ging, woraufhin der Angreifer mehrfach nachtrat. Zudem entwendete der Täter sowohl das Diensthandy des Bahnmitarbeiters, das ihm aus der Hand gefallen war, als auch das private Mobiltelefon aus dessen Hemdtasche. Nachdem der Zug den Bahnhof Windeck-Schladern erreichte, verließ der Täter den Zug. Der verletzte Mitarbeiter wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter, einen in Aachen wohnhaften Mann, im Zuge der Fahndung vorläufig festnehmen. Bei ihm wurden die gestohlenen Smartphones sichergestellt. Die Ermittlungen wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung sind im Gange, und es wird geprüft, ob Haftgründe gegen den festgenommenen Aachener vorliegen. BA

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Kommentare
04.02.202615:15 Uhr
Engin

Diese selektive Berichterstattung stellt die Glaubwürdigkeit europäischer Medien zunehmend infrage. Wenn Täter türkischer Herkunft sind, wird deren Nationalität sofort und prominent hervorgehoben. Handelt es sich jedoch – wie in diesem Fall – um einen Staatsbürger Griechenlands, der einen Mitarbeiter der Türkischen Staatsbahnen getötet hat, wird diese Information auffällig zurückhaltend oder gar nicht erwähnt.

Ein derartiger Umgang mit Fakten widerspricht den Grundprinzipien von Transparenz, Fairness und journalistischer Integrität. Objektiver Journalismus darf nicht davon abhängen, welche Nationalität politisch oder gesellschaftlich gerade unangenehm ist.

Wer Europa als Symbol für Demokratie, Menschenrechte und Pressefreiheit darstellt, muss diese Werte konsequent und ohne doppelte Standards vertreten. Andernfalls verlieren diese Ansprüche ihre Glaubwürdigkeit und beschädigen das Vertrauen der Öffentlichkeit nachhaltig.

Ich bin mir zudem sicher, dass der Redakteur, der diesen Komme

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