Blaulicht | 29.11.2023

Abermals Schockanrufe in Neuwied

Beerdigung und Kaution als Druckmittel genutzt

Symbolbild  Foto: ROB

Neuwied. Am 28. November 2023 meldeten sich zur Mittagszeit zwei Geschädigte, die Opfer von Schockanrufen wurden. Eine 95-jährige Geschädigte teilt mit, dass sie von einer weiblichen Person, die sich mit „Polizei Neuwied“ vorgestellt habe, angerufen worden sei. Diese habe ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und sie nun u.a. für die Beerdigungskosten aufkommen müsse, wofür mindestens 20.000 Euro fällig seien. Nachdem die Geschädigte entgegnet habe, dass sie über solche Mittel nicht verfüge, auch nicht auf ihrem Bankkonto, sei das Gespräch durch die Anruferin beendet worden. Ein 57-jähriger Geschädigter meldet, dass bei der Entgegennahme des Telefonates sich eine weibliche Person gemeldet habe, welche in das Telefon geweint habe. Diese habe dann etwas von einem schweren Verkehrsunfall erzählt. Unmittelbar darauf habe diese das Telefon an einen „Polizeibeamten“ weiter gegeben. Dieser habe sich lediglich mit seiner Dienststelle, Polizei Neuwied, vorgestellt. Der Täter habe dann mitgeteilt, dass die Tochter des Geschädigten einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. In der Folge sei der Geschädigte gefragt worden, wie viel Geld er aufbringen kann, um eine Kaution für seine Tochter zu hinterlegen. Dies kam dem Geschädigten komisch vor, weshalb er gleichzeitig seine Tochter anrief. Diese entlarvte die Lüge der Täter, woraufhin diese das Gespräch beendet haben. Zu einem Schaden kam es in beiden Fällen nicht. Pressemitteilung Polizeidirektion Neuwied/Rhein

Symbolbild Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dienstleistungen
Image
3+1 Aktion
Image
Rückseite o. B. Vorauskasse
Empfohlene Artikel
Foto: Polizei
1889

Köln. Mit Bildern aus der Videoüberwachung einer Tiefgarage unter den Kranhäusern im Rheinauhafen fahndet die Polizei Köln nach sieben mutmaßlichen Räubern. Die Gruppe steht im Verdacht, am 3. September 2025 (Mittwoch) zwei 18-Jährige in der Tiefgarage im Zollhafen ausgeraubt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die jungen Männer gegen 22.50 Uhr von der Gruppe angepöbelt worden.

Weiterlesen

Weitere Artikel