Blaulicht | 16.02.2019, 09:50 Uhr

Gasgeruch: Einsatz in der Erich-Kästner-Realschule

Die Rettungskräfte hatten die Lage schnell im Griff

Ransbach-Baumbach. Am Donnerstag, 14. Februar wurden um 9:22 Uhr die Feuerwehr und der Rettungsdienst von der Erich-Kästner-Realschule plus in der Osterfeldstraße in Ransbach-Baumbach unter dem Stichwort „Gasgeruch“ alarmiert. Nachdem dort vermutlich Reizgas versprüht worden war, musste die Schule evakuiert werden. Die Feuerwehren Ransbach-Baumbach und Hundsdorf, das Messfahrzeug des Gefahrstoffzuges des Westerwaldkreises, stationiert bei der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen, sowie die Einsatzleitkomponente des Westerwaldkreises aus Selters waren mit 56 Kräften vor Ort. Aufgrund der großen Anzahl betroffener Schülerinnen und Schüler wurde die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst mit leitendem Notarzt und organisatorischem Leiter ebenfalls zur Einsatzstelle geschickt. Weiterhin war die Polizei mit starken Kräften vor Ort.

Insgesamt waren 120 Rettungskräfte im Einsatz. 24 Schülerinnen und Schüler mussten ärztlich versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden. Die Eltern der betroffenen Schüler wurden umgehend durch die Schulleitung informiert. Die Schule wurde untersucht und entsprechend belüftet und konnte nach anschließender Messung durch die Feuerwehr wieder betreten werden, da die von der Feuerwehr gemessenen Werte unbedenklich waren. Gegen 11 Uhr konnten die Schülerinnen und Schüler wieder in ihre Klassen zurückkehren und der Unterricht wurde fortgesetzt. Eine Schließung der Schule war nicht notwendig. Olaf Faller, Wehrführer der Feuerwehr der Stadt Ransbach-Baumbach, und Michael Merz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, bestätigten, der Einsatz sei „vorbildlich durchgeführt worden. Die Schüler waren in der Turnhalle. Die Rettungskräfte hatten alles im Griff. Die betroffenen Schüler wurden ärztlich versorgt.“ Auch der Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, machte sich ein Bild von der Lage vor Ort und wollte sich über die aktuelle Situation informieren. Bis zum Ende des Schulbetriebes wurde eine sanitätsdienstliche Betreuung vor Ort sichergestellt.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung des

Westerwaldkreises

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