Zukunftsspaziergang mit MdB Harald Orthey
Dringender Neubau für Feuerwehr Höhn geplant
aus Hachenburg
Höhn. Die Feuerwehr Höhn arbeitet unter räumlich schwierigen Bedingungen, ein Neubau ist dringend nötig.
Beim auf Einladung von Ortsbürgermeisterin Karin Mohr durchgeführten Zukunftsspaziergang mit dem Wahlkreisabgeordneten Harald Orthey (CDU) wurde deutlich, wie zentral die Wehr für den Brand und Katastrophenschutz der Region ist und wie stark das Ehrenamt die Einsatzbereitschaft trägt.
Erster Stopp eines Zukunftsspaziergangs durch Höhn war die örtliche Feuerwehr, die seit Jahren mit beengten und nicht mehr zeitgemäßen Räumlichkeiten zu kämpfen hat.
Peter Baumann, Verbandsgemeinde Wehrleiter und Wehrführer, zeichnete ein klares Bild: Die Stützpunktwehr Höhn ist gemeinsam mit Langenhahn und Westerburg ein zentraler Baustein der regionalen Gefahrenabwehr. 36 Aktive – darunter neun Frauen – sorgen für die Einsatzbereitschaft. Besonders anspruchsvoll sind die Atemschutzwerkstatt und die Gerätewerkstatt, die ein hohes Maß an Fachkenntnis und Verantwortungsbewusstsein erfordern. Der Ortsteil Neuhochstein behält sein eigenes Gerätehaus, doch für die übrige Wehr ist ein Neubau am Ortseingang im Gewerbepark an der B 255 vorgesehen. Die Verbandsgemeinde Westerburg arbeitet bereits an konkreten Planungen.
Baumann betonte die gute Abstimmung zwischen den Hilfsdiensten im Westerwaldkreis. Die Kooperation der Verbandsgemeinden und des Kreises sei ein wesentlicher Faktor für eine moderne und leistungsfähige Ausstattung. Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Harald Orthey zeigte sich beeindruckt – insbesondere von der starken Jugendarbeit und dem hohen ehrenamtlichen Engagement. Die jüngsten Ereignisse hätten erneut gezeigt, wie unverzichtbar ein funktionierender Brand und Katastrophenschutz sei. Während Kommunen und Land die Feuerwehr finanzieren, unterstütze der Bund vor allem das THW mit moderner Technik und zusätzlichem Personal. Eine eng verzahnte Zusammenarbeit aller Organisationen sei ihm besonders wichtig.
Die räumliche Situation in Höhn macht deutlich: Ein neues Feuerwehrgerätehaus ist nicht nur wünschenswert, sondern notwendig. Die vorgesehene Lage des Standortes an der B 255 bietet einen strategisch sinnvollen Standort, der kurze Wege und eine bessere Infrastruktur ermöglicht.
Orthey dankte allen Beteiligten für das offene Gespräch. Der direkte Austausch vor Ort sei für ihn entscheidend, um die Herausforderungen der Gemeinden realistisch einschätzen zu können und politische Unterstützung gezielt zu organisieren.
Pressemitteilung MdB Harald Orthey
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Der 2013 weitgehend in Eigenleistung für ca. 40 Personen errichtete Unterrichtsraum der Feuerwehr war ebenfalls Bestandteil des Rundganges. Foto: Katharina Leukel