52-Jährige konnte sich in letzter Sekunde vor dem Traktor retten
Eifel: Traktorfahrer nötigt Spaziergängerin mit Hunden
Mechernich. Am Mittwoch, 17. Juli, ging eine Frau gegen 13 Uhr mit drei Hunden auf einem Feldweg entlang der Voißeler Windränder spazieren. Ein unbekannter Fahrzeugführer fuhr mit seinem Traktorgespann mit erhöhter Geschwindigkeit auf die 52-Jährige zu, die sich im letzten Moment mit ihren Hunden in den Grünstreifen retten konnte. Noch vom Grünstreifen aus schrie die Frau den Fahrzeugführer an. Als der Traktor vorbeigefahren war und sich die Frau wieder auf dem Feldweg befand, fuhr der Fahrzeugführer erneut rückwärts auf die Frau zu und brachte das Fahrzeug erst wenige Zentimeter vor dieser zum Stillstand. Die 52-Jährige griff daraufhin zum Handy und alarmierte die Polizei.
Der Fahrzeugführer kann wie folgt beschrieben werden:
- männlich; ca. 53-57 Jahre alt
- ca. 175 cm groß
- kräftige Statur
- Brillenträger
An dem Traktor war zum Tatzeitpunkt im Heckbereich ein hochgezogener Heckpflug angebracht. Es wurde eine Anzeige bezüglich einer Nötigung gefertigt.
Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Euskirchen
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Leider erfährt man bei solchen Polizeimeldungen immer nur den Beginn eines Verfahrens, und fast nie den Ausgang. Feldwege sind zuerst mal für die Landwirte da, die "dürfen" sie ja auch bezahlen. Wenn da auch mal Fußgänger spazieren gehen, ok, aber wenn dann ein Traktor kommt geht man eben von selber gleich auf den Grünstreifen. Kann ja so schlimm nicht sein, denn wenn man seine Hunde munter in die Wiesen und Felder kacken lässt, geht man ja auch dahin. Da gibt es nix zu "retten" und zu schreien, wenn sich die Fußgänger vernünftig verhalten.