Blaulicht | 16.10.2024

Verdacht auf illegale Einreise

Grenzkontrolle: 40 Kilo Cannabis und Waffe in Wohnmobil entdeckt

Symbolbild. Foto: Pixabay

Koblenz/Trier. Am Donnerstag, 10. Oktober 2024, kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen ein Wohnmobil auf der Bundesautobahn 64. In dem Fahrzeug befanden sich zwei türkische Staatsangehörige im Alter von 28 und 35 Jahren.

Bei der Überprüfung legten die Männer einen türkischen Reisepass ohne das erforderliche Visum bzw. Aufenthaltstitel sowie eine deutsche Aufenthaltsgestattung vor. Aufgrund des fehlenden Visums bestand gegen den 28-jährigen Fahrer der Verdacht auf eine versuchte unerlaubte Einreise.

Während der Kontrolle bemerkten die Beamten einen intensiven Cannabisgeruch aus dem Inneren des Fahrzeugs. Auf Nachfrage übergab der sichtlich nervöse Fahrer zunächst eine kleine Menge Haschisch. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnmobils entdeckten die Einsatzkräfte zwei große Einkaufstüten mit insgesamt rund 40 Kilogramm Cannabisblüten. Zudem wurden etwa 2.300 Euro Bargeld und eine geladene Schusswaffe sichergestellt.

Die gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt, und die beiden Männer wurden wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, Waffen- und Aufenthaltsgesetz vorläufig festgenommen.

Am Freitag wurden sie dem Haftrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Untersuchungshaft anordnete. Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Frankfurt am Main übernommen.

BA

Symbolbild. Foto: Pixabay

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